Du arbeitest viel um deinen Umsatz zu steigern. Vermutlich war dieses Business dein großer Traum. Und der soll natürlich richtig gut werden.
Und du bist auf einem guten Weg, denn deine Kunden sind grundsätzlich zufrieden. Super.
Trotzdem fühlt sich dein Business manchmal an wie ein Hamsterrad, stimmt’s?
Kaum sind ein paar neue Mitglieder dazugekommen, fragst du dich schon wieder, wo die nächsten herkommen sollen. Oder als Dienstleister: Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, musst du schon wieder an die nächsten Anfragen denken. Ein guter Monat wird von einem schwächeren abgelöst. Von Umsatzwachstum derzeit nichts zu spüren.
Und wenn du ehrlich bist, fragst du dich immer öfter:
„Warum bleibt eigentlich so wenig hängen – und das für den ganzen Aufwand, den ich betreibe?“
Willkommen im Club. Denn genau an diesem Punkt landen viele Dienstleister, Trainer und Coaches irgendwann.
Man denkt, der Anfang sei schwierig. Da muss man richtig ranklotzen. Die Mühe lohnt sich da noch, denn jeder Kunde mehr, erhöht auch den Umsatz.
Doch da stehen diese Unternehmer, die ich hier meine, schon lange nicht mehr.
Nicht am Anfang ihrer Selbstständigkeit. Und du auch nicht, richtig? Sie alle haben längst bewiesen, dass sie gute Arbeit leisten. Und trotzdem stagniert es.
Und jetzt kommt das wirklich Verrückte daran: Die meisten suchen die Ursache für ihr Nicht-Vorankommen an der falschen Stelle.
Ich weiß, wie frustrierend sich das anfühlt. Denn ich habe das auch durch. Nach meinem Marketing-Studium und 8 Jahren in einem internationalen Unternehmen, habe ich ein Fitnessstudio in Hamburg eröffnet.
Es lief super an, wir sind schnell auf 450 Mitglieder gekommen, was für ein Mikrostudio wirklich großartig ist. Und dann stagnierte es irgendwann. 20 hoch, 20 runter. Wir pendelten weiter um die 450.
Ich investierte natürlich in Werbung. Hey, ich bin Marketer, ich weiß doch wie’s geht. Dachte ich. Gemeinsam mit meinem Team starteten wir neue Aktionen. Neue Kooperationen. Entdeckten irgendwann Facebook Anzeigen. Naja, du weißt, wovon ich rede … die ganze Palette.
Dabei lag die eigentliche Umsatzbremse ganz woanders. Heute sehe ich es sofort, bei anderen Unternehmern, weil sich mein Blick verändert hat. Weil ich Muster erkenne. Weil ich Symptome und Ursachen unterscheiden gelernt habe.
Viele kämpfen gegen die falsche Baustelle.
Weißt du, vielleicht gewinnst du tatsächlich zu wenig Neukunden. Vielleicht kommen Kunden aber auch zu selten oder nie wieder. Vielleicht kaufen sie nur einen kleinen Teil dessen, was du anbietest oder anbieten könntest.
Vielleicht empfehlen sie dich nicht oft genug. Vielleicht verlierst du Geld, ohne es überhaupt zu merken. – aber wo eigentlich genau?
Genau dafür habe ich einen Wachstums-Check entwickelt. Er zeigt dir in weniger als 5 Minuten, wo aktuell dein größter Hebel steckt.
Damit möchte ich dir eine Orientierungshilfe an die Hand geben, damit du herausfindest, wo in deinem Unternehmen aktuell das größte Potential liegt.
Und deshalb schauen wir uns in diesem Artikel die fünf wichtigsten Stellschrauben für nachhaltiges Umsatzwachstum an. Es gibt noch mehr, aber diese begegnen mir immer wieder.
Umsatz steigern: Die 5 wichtigsten Stellschrauben
Grundsätzlich gibt es nur fünf Möglichkeiten, deinen Umsatz zu erhöhen:
- Mehr Neukunden gewinnen.
- Mehr Interessenten zu Kunden machen.
- Mehr Umsatz pro Kunde erzielen.
- Bestehende Kunden länger halten.
- Mehr Empfehlungen erhalten.
Jede Umsatzsteigerung entsteht irgendwo in diesen fünf Bereichen. Die Frage lautet deshalb nicht: „Welche Umsatztipps funktionieren?“
Sondern:
„Welche dieser Stellschrauben bringt mir aktuell den größten Effekt?“
Bevor du nach Lösungen suchst: Wo entsteht dein Umsatzproblem wirklich?
Viele Unternehmer bemerken irgendwann, dass ihr Umsatz nicht mehr so wächst wie früher. Die erste Reaktion ist dann oft:
„Hilfe, ich brauche mehr Kunden.“
Und die Suche geht los: Nach neuen Tipps und Strategien. Nach neuen Plattformen. Und anderen Ideen.
Ja, klar. Das kann stimmen. Wenn du mich fragst, ist das jedoch der Anfang, wo sich viele dann im Kreis drehen.
Denn „mehr Kunden“ muss nicht die Lösung sein. Das war sie, als du noch Gründer warst. Aber heute? Überleg doch mal, was du schon alles aufgebaut hast. Und an jeder kleinen Ecke lauert eine Chance, die du noch nicht entdeckt hast.
Nehmen wir zwei Unternehmen mit jeweils 100.000 Euro Jahresumsatz.
- Unternehmen A gewinnt zu wenige neue Kunden.
- Unternehmen B verliert ständig bestehende Kunden.
Beide haben dasselbe Umsatzproblem. Aber dahinter stecken komplett unterschiedliche Ursachen.
Wenn beide dieselbe Lösung umsetzen, wird mindestens einer scheitern.
Deshalb lohnt es sich, zunächst die Ursache zu verstehen. Denn nicht immer ist die Werbung oder Plattform schuld.
Die häufigsten Ursachen für stagnierenden Umsatz
In den letzten Jahren sind mir immer wieder dieselben Muster begegnet:
- Zu wenige qualifizierte Anfragen
- Zu viele Preisdiskussionen
- Kunden kaufen nur einzelne Leistungen
- Kunden kommen nicht zurück
- Zufriedene Kunden empfehlen nicht weiter
- Es fehlen klare Zahlen und Auswertungen
Das Fiese daran: Viele dieser Probleme tragen kein Etikett mit der Aufschrift: „Umsatzbremse“. Dennoch wirken sie sich negativ auf deinen Umsatz und Gewinn aus.
Auf den ersten Blick sieht es jedoch so aus:
„Ich muss einfach mehr machen – mehr Werbung, mehr Anfragen, mehr Kunden.“
Dabei braucht es oft nicht mehr Maßnahmen, sondern einfach die richtigen richtig umgesetzt.
Starten wir dennoch mit dem offensichtlichen, denn auch dort gibt es einiges zu beachten, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Stellschraube 1: Umsatz steigern durch mehr Neukunden
Wenn zu wenige Menschen auf dein Angebot aufmerksam werden, entsteht zwangsläufig irgendwann ein Umsatzproblem. Das ist nichts Neues. Aber das ist das, was wir überall am häufigsten lesen.
Typische Anzeichen:
- Zu wenige Anfragen
- Leere Pipeline
- Lange Pausen zwischen einem Neukunden und dem nächsten
- Große Abhängigkeit von einzelnen Aufträgen
In diesem Fall macht es Sinn, über Sichtbarkeit, Marketing und Kundengewinnung nachzudenken. Und damit meine ich nicht, einfach häufiger zu posten oder die nächste Werbemaßnahme auszuprobieren.
Viele Dienstleister, Trainer und Coaches gehen davon aus, dass ihre Kunden dieselben Dinge wichtig finden wie sie selbst. Sie erklären ihr Angebot, ihre Methode und ihre Fachlichkeit und wundern sich, warum die Anfragen ausbleiben.
Das Ding ist, kaum ein Kunde zweifelt an deiner fachlichen Kompetenz. Daran liegt es also nicht. Häufig fehlt das Verständnis dafür, wie Kunden tatsächlich denken, entscheiden und kaufen.
Deshalb lohnt es sich, Marketing nicht als Werbung zu betrachten, sondern als die Fähigkeit, Kunden zu verstehen. Und das muss man lernen. Mich wundert es immer wieder, wie viele Menschen eine Meinung zu Marketing haben und gleichzeitig nie auf die Idee kommen würden, einem Elektriker Ratschläge zu geben. Du weißt, was ich meine. 😉
Wenn du vermutest, dass dir tatsächlich Neukunden fehlen, lies als Nächstes: Wie du Wunschkunden findest, die wirklich zu dir passen, erfährst du in diesem Artikel.
Allerdings solltest du vorher ehrlich prüfen:
- Fehlen dir wirklich Neukunden?
- Oder fehlt dir etwas anderes?
Denn viele Unternehmer investieren viel Zeit und Geld in neue Reichweite, obwohl ihr größtes Potential längst bei bestehenden Kunden liegt.
Weiterführende Themen
- Kundengewinnung
- Marketing
- Sichtbarkeit
- Werbung
Stellschraube 2: Mehr Interessenten zu Kunden machen
Vielleicht hast du ausreichend Gespräche. Vielleicht besuchen schon viele Menschen deine Website. Und vielleicht melden sie sich sogar bei dir.
Und trotzdem wird daraus zu selten ein Auftrag?
Dann liegt das Problem nicht bei der Reichweite oder Werbung an sich.
Dann liegt es zwischen Interesse und Entscheidung. In diesem Artikel findest du 5 Signale, warum Kunden nicht kaufen.
Typische Anzeichen:
- Viele Erstgespräche
- Wenige Abschlüsse
- Häufige Preisdiskussionen
- Viele Interessenten verschwinden wieder
Hier lohnt sich ein Blick auf:
- Positionierung
- Angebot
- Kundensprache
- Vertrauen
- Verkaufsprozess
Oft reichen bereits kleine Anpassungen, damit aus bestehenden Anfragen deutlich mehr Umsatz entsteht.
Stellschraube 3: Mehr Umsatz pro Kunde erzielen
Viele Unternehmer glauben, sie müssten immer neue Kunden gewinnen. So haben sie es in der Gründerphase gelernt. Da ist das sogar existentiell.
Während also viele Unternehmer weiterhin ständig neue Kunden suchen, übersehen sie eine deutlich einfachere Möglichkeit:
Mehr aus bestehenden Kundenbeziehungen machen.
Die meisten Kunden kaufen nur einen Teil dessen, was ihnen helfen würde. Das liegt gar nicht mal daran, dass sie nicht interessiert sind. Vielmehr ist es so, dass passende Angebote fehlen oder nie angesprochen werden.
Cross-Selling
Cross-Selling bedeutet:
Du ergänzt eine bestehende Leistung sinnvoll. Das hast du sicher auch schon einmal erlebt: Du kaufst dir neue Schuhe und die Verkäuferin fragt, ob du auch die passende Pflege dazu haben möchtest.
Weitere Beispiele wären:
Ein Personal Trainer könnte zusätzlich Ernährungsberatung anbieten.
Ein Webdesigner SEO.
Ein Ernährungsberater Einkaufstrainings.
Der Kunde erhält letztlich ein besseres Ergebnis.
Und du erzielst mehr Umsatz.
Upselling
Beim Upselling geht es nicht darum, Kunden etwas aufzuschwatzen.
Es geht darum, Kunden eine größere Lösung anzubieten, wenn sie davon profitieren.
Viele Unternehmer scheuen sich davor.
Dabei kaufen Menschen häufig gern eine umfangreichere Lösung, wenn sie den Nutzen erkennen.
Beispiele:
- Ein Personal Trainer bietet statt einzelner Stunden ein 6-Monats-Betreuungsprogramm an.
- Ein Ernährungsberater ergänzt die Beratung um regelmäßige Feedback- und Kontrolltermine.
- Ein Webdesigner verkauft nicht nur die Website, sondern übernimmt zusätzlich die laufende Betreuung und Pflege.
Der Kunde erhält meist bessere Ergebnisse.
Und du erzielst mehr Umsatz pro Auftrag.
Das funktioniert allerdings nur dann, wenn die größere Lösung dem Kunden tatsächlich hilft, schneller, einfacher oder nachhaltiger an sein Ziel zu kommen.
Deshalb hat gutes Upselling nichts mit einer besseren Verkaufstechnik zu tun, als vielmehr mit einer sinnvollen und konsequenteren Lösung für den Kunden.
Preisgestaltung
Nicht jedes Umsatzproblem ist ein Kundenproblem.
Manchmal ist es schlicht ein Preisproblem.
Wer seit Jahren dieselben Preise verlangt, obwohl Erfahrung, Qualität und Nachfrage gestiegen sind, begrenzt sein Wachstum oft selbst.
Deshalb gehört auch die Preisgestaltung regelmäßig auf den Prüfstand.
Ich weiß, einige Unternehmer scheuen sich davor, weil sie denken, die Nachfrage bricht dann ein.
Die spannende Frage dabei lautet jedoch:
Woher weißt du das eigentlich?
Viele dieser Unternehmer erhöhen ihre Preise nie und gehen trotzdem davon aus, dass ihre Kunden abspringen würden.
Gleichzeitig steigen Jahr für Jahr die Kosten für Miete, Software, Versicherungen, Energie oder Mitarbeiter.
Warum sollte ausgerechnet der Preis deiner Leistung über Jahre unverändert bleiben?
Natürlich solltest du Preiserhöhungen nicht willkürlich durchsetzen. Kunden möchten verstehen, warum sich etwas verändert.
Doch allein die Angst vor möglichen Reaktionen ist kein guter Grund, die eigenen Preise dauerhaft unangetastet zu lassen. Das ist eher Wahnsinn.
Denn Umsatzwachstum entsteht nicht immer durch mehr Arbeit.
Stellschraube 4: Umsatz steigern durch Kundenbindung
Jetzt wird es spannend.
Denn genau hier verschenken viele Dienstleister, Trainer und Coaches deutlich mehr Umsatz, als ihnen bewusst ist. Und gleichzeitig geht ihnen echter Gewinn verloren, denn diese Maßnahmen brauchen keine teuren Werbekosten.
Stell dir vor, du gewinnst jeden Monat neue Kunden. Gleichzeitig springen bestehende Kunden nach kurzer Zeit wieder ab.
Das ist, als würdest du ständig Wasser in einen Eimer füllen, der ein Loch hat.
Du gibst dir Mühe. Du investierst Zeit und Geld. Aber der Pegel steigt kaum.
Genau deshalb reicht es in etablierten Unternehmen nicht mehr aus, nur auf Neukundengewinnung zu schauen.
Warum viele Unternehmer Umsatz verschenken
Viele Unternehmer konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Frage: „Wie gewinne ich neue Kunden?“
Aber hast du dich schon einmal gefragt: „Was passiert mit den Kunden, die bereits da sind?“
- Kaufen sie erneut?
- Nutzen sie weitere Leistungen?
- Empfehlen sie dich weiter?
- Oder verschwinden sie still und leise?
Wer sich diese Fragen nie stellt und hier nicht genauer hinschaut, verliert an dieser Stelle Umsatz, ohne es überhaupt zu bemerken. Nur weil niemand bewusst hinschaut.
Kundenbindung als Wachstumstreiber
Insbesondere Unternehmen, die von persönlichen Beziehungen leben, sollten ihre Kunden deutlich besser kennen.
Zum Beispiel:
- Wie ist dein Kundenstamm aufgebaut?
- Wie lange bleiben Kunden durchschnittlich?
- Warum bleiben manche Kunden jahrelang?
- Warum springen andere früh wieder ab?
- Welche Leistungen werden besonders häufig nachgekauft?
Viele Unternehmer kennen ihre Abschlussquote besser als ihre Kundenbindung. Dabei entsteht nachhaltiges Wachstum genau hier.
Denn jeder Kunde, der bleibt, erneut kauft oder andere Menschen mitbringt, reduziert den Druck auf die Neukundengewinnung und bringt dir Umsatz ohne teure Werbekosten.
Die Kosten von Kundenverlusten
Ja, manchmal liegt Kundenverlust an der Leistung. Da ist es naheliegend und oft die erste logische Schlussfolgerung, sich um neue zu bemühen.
Viel häufiger liegen die Ursachen jedoch woanders.
- Der Kunde fühlt sich nicht gesehen.
- Er weiß nicht, was der nächste Schritt ist.
- Er nutzt die Leistung nicht vollständig.
- Oder es wurde nie eine echte Beziehung aufgebaut.
Natürlich kannst du nicht jeden Kunden halten. Das solltest du auch gar nicht. Aber du solltest verstehen, warum Kunden gehen.
Denn jeder verlorene Kunde kostet mehr als nur den aktuellen Auftrag. Du verlierst mögliche Folgekäufe. Mögliche Empfehlungen. Und oft auch wertvolle Hinweise darauf, was Kunden wirklich wichtig ist.
Deshalb lohnt es sich, Kundenverluste nicht einfach hinzunehmen, sondern genauer hinzuschauen. Denn das ist ein weiterer wichtiger Hebel für dein Wachstum.
Weiterführende Themen
- Stammkunden
- Kundenbindung
- Kundenzufriedenheit
- Kundenservice
Stellschraube 5: Umsatz steigern durch Empfehlungen
Empfehlungen gehören zu den angenehmsten Formen der Kundengewinnung. Und gleichzeitig zu der wohl am meisten unterschätzten.
Denn viele halten sie für zufällig und nicht planbar. Dabei lohnt es sich wirklich diesen Mythos aufgrund der unschlagbaren Vorteile zu hinterfragen:
- Keine Werbekosten.
- Kein ständiges Posten.
- Keine Kaltakquise.
- Kein zusätzlicher Aufwand.
- Ein hoher Vertrauensvorschuss
Trotzdem behandeln viele Unternehmer Empfehlungen wie einen Glückstreffer im Lotto. Sie freuen sich darüber. Beschäftigen sich aber nie damit, wie sie entstanden sind und wie sie davon mehr bekommen könnten.
Zufriedene Kunden empfehlen nicht automatisch
Ein Grund ist sicher, dass viele das gleiche denken, wie meine Kundin Brigitte anfangs:
„Wenn meine Kunden nur zufrieden mit meiner Arbeit sind, dann werden sie mich schon weiterempfehlen.“
Doch lass uns mal folgendes überlegen: Wenn Zufriedenheit ausreichen würde, müssten dich alle zufriedenen Kunden weiterempfehlen, oder?
Tja, tun sie aber nicht. Hab ich recht? Du solltest also nicht länger einfach drauf warten.
Daher müssen wir eine andere Frage stellen:
Warum hat Kunde A dich empfohlen, Kunde B aber nicht? Denn die Antwort steckt meist nicht in der Leistung selbst. Klingt komisch, ich weiß.
Tatschlich entscheiden darüber jedoch bestimmte Momente in der Zusammenarbeit.
- In Erlebnissen.
- In Gesprächen.
- In kleinen Details.
Wie Empfehlungen planbar werden
Die meisten Unternehmer wissen genau, WER sie empfohlen hat, aber nicht WARUM.
Sobald du jedoch erkennst, welche Kunden empfehlen, wann sie empfehlen und was sie dazu bewegt, wird aus Zufall plötzlich Schritt für Schritt ein planbares System.
Und das Beste daran: Es ist die ehrlichste Art der Kundengewinnung, weil du Empfehlungen nicht manipulieren kannst. Und das finde ich persönlich am charmantesten.
Weiterführende Themen
- Empfehlungsmarketing
- Weiterempfehlungen
- Kunden begeistern
- Kundenfeedback
- Stammkunden
Welche Stellschraube bringt dir aktuell den größten Hebel?
Falls du dir nicht sicher bist, hilft diese einfache Orientierung.
Du hast zu wenige Anfragen?
Dann solltest du bei Stellschraube 1 starten.
Du führst viele Gespräche, aber schließt wenig ab?
Dann lohnt sich ein Blick auf Stellschraube 2.
Deine Kunden kaufen nur einzelne Leistungen?
Dann steckt Potenzial in Stellschraube 3.
Kunden kommen nicht zurück?
Dann solltest du Stellschraube 4 genauer betrachten.
Du bekommst nur selten Empfehlungen?
Dann liegt dein Fokus vermutlich auf Stellschraube 5.
Wichtig:
Nicht jede Stellschraube ist für jedes Unternehmen gleich relevant. Deshalb bringt es wenig, blind die Maßnahmen anderer Unternehmer zu kopieren.
Umsatz steigern ohne mehr Akquise: Das übersehen viele Dienstleister
Wenn Unternehmer über Umsatzwachstum sprechen, denken die meisten zuerst an Marketing und Werbung.
- Mehr Reichweite.
- Mehr Sichtbarkeit.
- Mehr Anfragen.
Das kann funktionieren.
Wir haben aber bereits gesehen: Es ist nur eine von mehreren Stellschrauben.
In meinem eigenen Fitnessstudio habe ich damals auf viele Werbemaßnahmen gesetzt. Ein guter Marketing-Mix galt als Erfolgsrezept. Und grundsätzlich stimmt das auch.
Das Problem war nur:
Die meisten Maßnahmen brachten deutlich weniger, als sie an Zeit, Geld und Aufmerksamkeit kosteten. Als wir genauer hinschauten, stellten wir fest:
Nur 3-4 Werbemaßnahmen hatten wirklich einen spürbaren Einfluss auf Umsatz und Neumitglieder. Der Rest hielt uns vor allem beschäftigt.
Stattdessen haben wir genauer hingeschaut:
- Welche Kunden bleiben besonders lange?
- Welche Kunden kaufen zusätzliche Leistungen?
- Welche Kunden empfehlen uns weiter?
- Welche Maßnahmen führen tatsächlich zu Umsatz?
Das Ergebnis hat mich überrascht. Denn während wir nun weniger machten, stieg der Umsatz. Auf Monatsrekord.
Im Laufe der Zeit habe ich mir eine Sammlung an Möglichkeiten zusammengestellt, um meinen Umsatz zu steigern. 5 davon habe ich dir aufbereitet und so erklärt, dass du sie sofort umsetzen kannst. Den Umsatz-Stabilitätsplan kannst du dir für 0€ hier anfordern.
Manchmal liegt die größte Chance bereits im Unternehmen.
Fazit: Umsatzwachstum entsteht oft nicht an der offensichtlichsten Stelle
Wenn du deinen Umsatz steigern möchtest, musst du also nicht zwangsläufig mehr arbeiten. Und auch nicht automatisch mehr Kunden gewinnen.
Denn so wirst du dich zwangsläufig weiter die Frage stellen: Warum dein Geschäft/Studio nicht wächst, obwohl du alles gibst.
Viel wichtiger ist es, die richtige Stellschraube zu finden. Um diese zu erkennen, habe ich den Wachstums-Check entwickelt. Hol dir gern kostenlos den Zugangslink.
Grundsätzlich entstehen Umsatzsteigerungen immer über fünf Wege:
- Mehr Neukunden gewinnen
- Mehr Interessenten zu Kunden machen
- Mehr Umsatz pro Kunde erzielen
- Kunden länger halten
- Mehr Empfehlungen erhalten
Die Herausforderung besteht nicht darin, möglichst viele Maßnahmen umzusetzen. Die eigentliche Herausforderung erfolgreicher Unternehmer besteht darin, die richtige Maßnahme für die aktuelle Situation zu wählen.
Statt
„Wie kann ich meinen Umsatz steigern?“
Solltest du dich fragen:
„An welcher Stelle verliere ich heute Umsatz, ohne es zu merken?“
Je klarer du verstehst, wo Umsatz verloren geht, desto leichter wird dein Wachstum.
Häufige Fragen zum Thema Umsatz steigern
Wie kann ich meinen Umsatz schnell steigern?
Die schnellsten Hebel liegen entgegen der üblichen Erwartung nicht bei der Neukundensuche, sondern bei bestehenden Kunden. Zusätzliche Leistungen, bessere Angebotsstrukturen, Preisanpassungen oder Empfehlungen wirken oft schneller als komplett neue Marketingmaßnahmen.
Wie kann ich meinen Umsatz ohne Werbung steigern?
Durch Kundenbindung, Wiederkäufe, Empfehlungen, Cross-Selling und Upselling. Viele Unternehmen schöpfen diese Möglichkeiten nicht vollständig aus. Und das ist nichts, was nu für große Unternehmen gilt. Vor allem kleinere Unternehmen mit einer engen Beziehung zu ihren Kunden profitieren hier schnell.
Was ist wichtiger: Neukunden oder Bestandskunden?
Beides ist wichtig. Allerdings konzentrieren sich viele Unternehmer stark auf Neukunden und übersehen dabei Umsatzpotentiale bei bestehenden Kunden. Viele dieser Umsatzmaßnahmen wirken auch kostenneutral und erhöhen so den Gewinn. Es bleibt also mehr übrig.
Wie viel Umsatzsteigerung ist realistisch?
Das hängt von deiner Ausgangssituation ab. Wer eine offensichtliche Umsatzbremse löst, erzielt häufig deutlich größere Effekte als durch viele kleine Optimierungen gleichzeitig.
Welche Kennzahlen sollte ich regelmäßig beobachten?
Mindestens:
- Umsatz
- Anzahl Anfragen
- Anzahl Neukunden
- Abschlussquote
- Wiederkaufrate
- Empfehlungsquote
- durchschnittlicher Umsatz pro Kunde
Denn nur was du verstehst, kannst du gezielt verändern.
Kunden verstehen. Begeistern. Verdoppeln.
Hey, ich bin Katja Görke, Dipl. Marketing-Expertin, zert. Verkaufspsychologin. Nachdem ich 9 Jahre in einem internationalen Konzern als Brand Manager gearbeitet habe, habe ich 2008 mein erstes Unternehmen gegründet, ein Fitnessstudio in Hamburg.
Heute zeige ich Dienstleistern, Coaches und Trainern, die bereits Kunden gewinnen, wie sie durch gezielte Kundenbindung und weniger Akquise entspannter und mit weniger Aufwand wachsen können – und dabei mehr Umsatz mit bestehenden Kunden erzielen – anstatt zu viel Energie in immer neue Kunden zu stecken.
In 5 Schritten zu mehr Umsatz:
- Deine Top-Kunden verstehen,
- zum besten Anbieter für sie werden,
- ihre Begeisterung entfachen,
- Umsatz steigern, weil begeisterte Kunden mehr kaufen und
- neue passende Kunden mitbringen.
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