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5 frühe Warnsignale, dass dein Fitnessstudio Mitglieder verlieren wird und mehr Training allein das Problem nicht löst

Mitglieder kündigen 5 Warnsignale für Fitnessstudios

 

„Ich habe einfach keine Zeit mehr.“

Wie oft hast du diesen Satz schon gehört, wenn ein Mitglied seinen Vertrag kündigt?

Vielleicht stimmt er sogar. Der Job ist stressig, die Familie fordert Aufmerksamkeit und der Tag hat nun mal nur 24 Stunden.

Aber hast du dich schon einmal gefragt, warum ausgerechnet das Training keinen Platz mehr darin findet?

Denn eine Kündigung fällt ja nicht von heute auf morgen vom Himmel. Oft hat sich schon Wochen oder Monate vorher etwas verändert. Die anfängliche Begeisterung ist verschwunden, das Training fühlt sich nicht mehr so sinnvoll an oder das Mitglied fühlt sich im Studio nicht mehr richtig wohl.

In meinen 13 Jahren als Studioinhaberin habe ich immer wieder erlebt, dass sich erste Anzeichen teilweise schon drei bis vier Monate vor einer Kündigung bemerkbar machten. Vorausgesetzt, ich habe genau hingeschaut.

Und genau hier sehe ich ein Problem: Viele Studios beobachten, wie oft ihre Mitglieder trainieren. Werden die Besuche seltener, schrillen die Alarmglocken.

Das ist grundsätzlich richtig. Aber die Trainingshäufigkeit zeigt dir zunächst nur, dass sich etwas verändert hat. Nicht, warum.

Und solange du das Warum nicht kennst, kannst du mit deinen Maßnahmen ziemlich danebenliegen.

Natürlich, nicht jede Kündigung lässt sich verhindern. Aber mehr, als du vielleicht denkst.

Menschen kündigen ihre Studiomitgliedschaft aus den unterschiedlichsten Gründen.

Weil sie umziehen, krank werden oder sich ihre Lebensumstände verändern. Weil sie keine Fortschritte sehen, sich nicht wohlfühlen, ein anderes Trainingskonzept ausprobieren möchten oder glauben, anderswo ein besseres Angebot zu bekommen.

Manche haben ihr ursprüngliches Trainingsziel längst erreicht und sehen keinen Grund mehr, weiterzumachen.

Und dann gibt es natürlich die beiden Klassiker: „Keine Zeit“ und „Zu teuer“.

Gerade bei diesen empfehle ich, genauer hinzuschauen.

Denn Zeit und Geld sind begrenzt. Wir entscheiden jeden Tag, wofür wir beides einsetzen. Für Dinge, die uns wichtig sind, schaffen wir häufig erstaunlich viel Raum.

Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit schnell noch ein Kaffee-to-go beim Bäcker für ca. 3-5€ – das macht im Monat schon 100€. Und da soll der Mitgliedschaftsbeitrag nicht mehr drin sein?

Wenn das Geld gerade nicht einmal für die wichtigsten Lebenshaltungskosten reicht, ist die Studiomitgliedschaft verständlicherweise verzichtbar.

Wenn aber weiterhin Geld für Restaurantbesuche, Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten da ist, sollten wir uns vielleicht fragen: Warum ist das Training seinen Preis plötzlich nicht mehr wert?

Ähnlich sieht es mit der Zeit aus. Vielleicht ist der Alltag tatsächlich voller geworden. Aber warum fällt gerade das Training hinten runter und nicht etwas anderes?

Die Antwort liegt häufig darin, welchen Nutzen ein Mitglied im Training noch für sich erkennt. Und dieser Nutzen muss keineswegs nur aus Gewichtsverlust, Muskelaufbau oder besserer Fitness bestehen.

Es geht nicht darum, Mitgliedern ihre Kündigungsgründe abzusprechen. Es geht vielmehr darum, nicht bei der erstbesten Erklärung einen Haken dahinter zu machen.

Denn manche Kündigungen kannst du tatsächlich nicht verhindern. Andere kündigen sich lange vorher an, ohne dass du es bisher bemerkst.

Vielleicht, weil du im Tagesgeschäft betriebsblind geworden bist. Vielleicht auch, weil Mitglieder ihre Unzufriedenheit nicht offen aussprechen.

Mit den folgenden fünf Warnsignalen zeige ich dir, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen, bevor aus einem unzufriedenen Mitglied ein ehemaliges wird.

 

1. Du gewinnst Mitglieder, die eigentlich gar nicht zu deinem Studio passen

 

Mitgliederbindung beginnt nicht erst nach der Anmeldung. In meiner Welt beginnt sie schon lange davor.

Nämlich bei der Frage, welche Menschen du mit deinem Studio überhaupt ansprichst.

Ich habe es schon so oft gehört: Studiobetreiber möchten möglichst vielen Menschen helfen. Weil sie überzeugt sind, dass ihr Angebot für jeden geeignet ist. Oder weil sie befürchten, potentielle Mitglieder und damit Umsatz zu verlieren, wenn sie sich auf eine bestimmte Zielgruppe konzentrieren.

Das verstehe ich sogar, denn irgendwie ist es so logisch.

Das Problem dabei: Wenn du versuchst, für jeden die richtige Wahl zu sein, bist du für niemanden die offensichtliche Erste Wahl. Denn wir Menschen sind nun einmal unterschiedlich und ticken nicht alle gleich.

Und wenn du nicht die offensichtlich Erste Wahl bist, dann entscheidet meist der Preis, die Entfernung oder das nächste Sonderangebot deines Wettbewerbers.

Ob ein Studio klar positioniert ist, erkenne ich oft schon beim ersten Blick auf seine Website.

Was versprichst du dort? Wen sprichst du mit deiner Werbung an? Und vor allem: Finden die Menschen, die sich daraufhin anmelden, tatsächlich das vor, was sie erwarten?

Ein Beispiel: Du wirbst mit persönlicher Betreuung und individueller Unterstützung. Das lese ich auf fast allen Fitness-Websites. Im Studioalltag trainieren deine Mitglieder aber vielleicht überwiegend selbstständig und bekommen nur dann Hilfe, wenn sie ausdrücklich danach fragen.

Immer mehr wird automatisiert, digitalisiert und ich weiß gar nicht wie viele KI-Lösungen es inzwischen gibt, die dir bei der Kundenbetreuung Arbeit abnehmen sollen.

Du hast vielleicht ein hervorragendes, modernes digitales Trainings- und Betreuungskonzept. Aber dieses Konzept, ist nun einmal nicht für jemanden, der sich regelmäßige Begleitung und persönliche Ansprache erhofft hat.

Die Enttäuschung entsteht nicht unbedingt, weil dein Angebot schlecht ist. Sondern weil die Erwartungen nicht dazu passen.

Und oft dauert es Monate, bis aus dieser Enttäuschung dann doch eine Kündigung wird.

 

Was du tun kannst

Schau dir deine Außendarstellung einmal aus der Perspektive deiner Wunschmitglieder an.

Wird auf deiner Website deutlich, für wen dein Studio besonders gut geeignet ist? Was unterscheidet dich von anderen Studios? Und stimmen deine Versprechen mit dem überein, was Mitglieder im Trainingsalltag tatsächlich erleben?

Noch aufschlussreicher ist eine Frage an deine bestehenden Mitglieder: Warum trainierst du ausgerechnet bei uns und nicht woanders?

Aber Achtung: Frage nicht wahllos alle Mitglieder.

Besonders interessant sind die Menschen, die wirklich gut zu deinem Studio passen. Die dein Angebot schätzen, sich bei dir wohlfühlen und die du gern häufiger als Mitglieder gewinnen würdest.

Denn ihre Antworten zeigen dir, was dein Studio für genau diese Menschen zur Ersten Wahl macht.

Und damit hast du nicht nur einen Ansatzpunkt für bessere Mitgliederbindung, sondern auch für die Gewinnung neuer, passender Mitglieder.

 

2. Du weißt, wie oft deine Mitglieder trainieren, aber nicht, ob sie sich erfolgreich fühlen

 

Ein Mitglied kommt zweimal pro Woche zum Training. Seit Monaten. Alles bestens, oder?

Naja, du ahnst es schon, nicht unbedingt.

Denn regelmäßiges Training bedeutet noch lange nicht, dass dein Mitglied das Gefühl hat, etwas zu erreichen.

Vielleicht hat es längst Fortschritte gemacht, nimmt diese aber selbst gar nicht wahr. Vielleicht stagniert es seit Wochen. Oder seine Ziele haben sich verändert, ohne dass du davon weißt.

Aus dem Wunsch abzunehmen ist inzwischen der Wunsch geworden, endlich wieder schmerzfrei durch den Alltag zu kommen. Oder aus dem ursprünglichen Fitnessziel der Wunsch, nach einem anstrengenden Arbeitstag einfach mal den Kopf freizubekommen.

Und manchmal ist es sogar umgekehrt: Das Mitglied hat sein ursprüngliches Ziel erreicht und fragt sich nun, wozu es überhaupt noch weitertrainieren soll.

Entscheidend ist nicht allein, ob dein Mitglied Fortschritte macht. Sondern ob es selbst einen Nutzen in seinem Training erkennt. Einen Nutzen, der den Beitrag wert ist.

Ich hatte in meinem Studio beispielsweise einige Frauen, die ursprünglich abnehmen wollten. Geschafft haben sie es aufgrund ihrer Lebensgewohnheiten nie wirklich. Wir kennen sie alle, oder? Irgendwann hatten sie ihren Abnehmwunsch sogar selbst aufgegeben.

Trotzdem sind sie geblieben. Teilweise über viele Jahre. Und sogar jene, die mir am Anfang erklärte, sie hasst Sport.

Warum?

Weil das Training für sie längst einen ganz anderen Wert bekommen hatte. Sie fühlten sich wohl, genossen die Bewegung und hatten ihren festen Platz im Studio gefunden. Neue Freundschaften wurden geschlossen.

Hätte ich ihren Erfolg ausschließlich an der Gewichtsabnahme gemessen, hätte ich völlig übersehen, was sie tatsächlich an mein Studio gebunden hat.

Und auch darin liegt die Gefahr, wenn du nur auf Trainingshäufigkeit, Trainingspläne oder messbare Ergebnisse schaust.

Du siehst, was deine Mitglieder tun. Aber nicht unbedingt, was ihnen das Training bedeutet.

 

Was du tun kannst

Sprich mit deinen Mitgliedern regelmäßig über ihre Ziele. Und zwar nicht nur beim Aufnahmegespräch oder wenn der Trainingsplan erneuert werden muss.

Frage, was sich seit der Anmeldung verändert hat. Ob sie mit ihren Fortschritten zufrieden sind. Was ihnen das Training heute gibt und was sie sich vielleicht zusätzlich wünschen.

Manchmal reicht es, einem Mitglied seine Fortschritte bewusst zu machen. Manchmal braucht es ein neues Trainingsziel. Und manchmal erkennst du im Gespräch, dass für dieses Mitglied inzwischen ganz andere Dinge entscheidend sind als die, mit denen du es ursprünglich gewonnen hast.

Wer seine Mitglieder langfristig halten möchte, muss nicht nur wissen, wie oft sie trainieren. Sondern auch, warum sie immer wiederkommen.

 

3. Du akzeptierst Kündigungsgründe, ohne sie zu hinterfragen

 

„Keine Zeit.“ „Zu teuer.“ „Ich schaffe es einfach nicht mehr regelmäßig.“

Wenn du deine Kündigungsgründe auswertest, stehen diese Antworten vermutlich ziemlich weit oben auf der Liste.

Aber was weißt du damit eigentlich?

Zunächst einmal nur, was dir deine ehemaligen Mitglieder als Begründung genannt haben. Nicht unbedingt, was tatsächlich hinter ihrer Entscheidung steckt.

Und oft ist ihnen der wahre Beweggrund selbst auch nicht so bewusst. Da passiert bei uns Menschen viel im Unterbewusstsein.

Vielleicht ist der Mitgliedsbeitrag wirklich nicht mehr bezahlbar. Vielleicht hat sich der Alltag so verändert, dass kaum noch Zeit für Sport bleibt.

Vielleicht bedeutet „zu teuer“ aber auch: „Das Training ist mir sein Geld nicht mehr wert.“

Und hinter „keine Zeit“ steckt möglicherweise: „Es ist mir nicht mehr wichtig genug, um mir dafür Zeit zu nehmen.“

Merkst du den Unterschied?

Denn wenn du glaubst, deine Mitglieder kündigen hauptsächlich aus finanziellen Gründen, kommst du vielleicht auf die Idee, günstigere Tarife anzubieten.

Wenn der eigentliche Grund aber darin liegt, dass sie keinen ausreichenden Nutzen mehr erkennen, würde ein niedrigerer Preis aber nichts ändern – außer dass du dich noch mehr abstrampelst.

Und wenn du bei Zeitmangel ausschließlich kürzere Trainingseinheiten anbietest, obwohl sich deine Mitglieder eigentlich nicht mehr wohlfühlen, optimierst du ebenfalls am Problem vorbei.

Du kannst nur die richtigen Maßnahmen ergreifen, wenn du die tatsächlichen Ursachen kennst.

Hinzu kommt: Nicht jedes Mitglied möchte bei einer Kündigung offen sagen, was es gestört hat.

Vielleicht möchte es niemanden verletzen. Vielleicht scheut es eine unangenehme Diskussion. Oder es kann selbst gar nicht genau benennen, warum die Begeisterung für das Training verschwunden ist.

Dann ist „keine Zeit“ natürlich die einfachste Antwort, die zudem keine weiteren Erklärungen erfordert.

 

Was du tun kannst

Nimm die genannten Kündigungsgründe ernst. Aber betrachte sie nicht automatisch als vollständige Erklärung.

Frage freundlich nach. Nicht, um das Mitglied doch noch zum Bleiben zu überreden.

Denn wie bereits gesagt, eine Kündigung entsteht nicht über Nacht. In dem Moment, wo sie ausgesprochen wird, ist sie oft schon so fest entschieden, dass es kein Zurück mehr gibt.

Viel wichtiger ist es für dich, zu verstehen, was zu der Entscheidung geführt hat.

Zum Beispiel: „Was müsste anders sein, damit das Training wieder besser in deinen Alltag passt?“ Oder: „Gab es etwas, das du dir bei uns anders vorgestellt hattest?“

Noch wichtiger ist allerdings, dass du solche Gespräche nicht erst führst, wenn die Kündigung bereits auf dem Tisch liegt. Macht Sinn, oder?

Denn dann ist die Entscheidung ja längst gefallen.

Schaffe deshalb schon während der Mitgliedschaft Gelegenheiten für ehrliches Feedback. Und achte darauf, ob sich bestimmte Antworten, Enttäuschungen oder Veränderungen wiederholen.

Das eigentliche Warnsignal ist nicht, dass Mitglieder „keine Zeit“ oder „zu teuer“ sagen. Sondern dass du erst bei ihrer Kündigung erfährst, dass etwas nicht mehr stimmt.

So erstellst du eine Kundenumfrage und nutzt ehrliches Feedback, das dein Studio wachsen lässt.

 

4. Dein Team fühlt sich wohl – aber gilt das auch für deine Mitglieder?

 

In deinem Studio herrscht eine tolle Stimmung. Dein Team versteht sich bestens, die langjährigen Mitglieder kennen sich untereinander und es wird viel gelacht.

Klingt nach einem Ort, an dem sich jeder wohlfühlt.

Oder?

Wenn dem nicht so ist, dann ist das eventuell ein weiteres Anzeichen. Aber darum geht es mir gar nicht. Das ist mir sogar zu offensichtlich. Denn …

Was für die einen eine großartige Atmosphäre ist, kann auf andere ganz anders wirken.

Stell dir vor, ein neues Mitglied kommt zum Training. Hinter dem Tresen unterhalten sich zwei Mitarbeiter angeregt mit einer Stammkundin. Alle lachen, offensichtlich kennen sie sich schon lange.

Das neue Mitglied wird freundlich begrüßt. Aber so richtig dazugehörig fühlt es sich nicht.

Vielleicht macht ihm das gar nichts aus. Vielleicht möchte es ohnehin lieber in Ruhe trainieren.

Vielleicht hätte es sich aber auch gewünscht, stärker einbezogen zu werden.

Ob sich jemand in deinem Studio wohlfühlt, entscheidet nicht dein Team. Das entscheidet das Mitglied selbst.

Und dabei haben unterschiedliche Menschen ganz unterschiedliche Bedürfnisse.

Die einen lieben es, beim Training Bekannte zu treffen und sich auszutauschen. Andere genießen gerade die Zeit, in der sie niemanden unterhalten müssen. Manche brauchen viel persönliche Ansprache, andere empfinden genau das als störend.

Du kannst es nicht allen recht machen. Und das musst du auch gar nicht. Denn damit geht dir nichts verloren. Eher im Gegenteil.

Entscheidend ist, dass sich die Menschen bei dir wohlfühlen, für die dein Studio die richtige Wahl sein soll.

Gerade in kleineren Studios spielt das Miteinander eine große Rolle. Nicht nur zwischen Team und Mitgliedern, sondern auch unter den Mitgliedern selbst.

Und manchmal entwickeln sich dort Gewohnheiten, die für die Stammmitglieder selbstverständlich sind, auf andere aber wenig einladend wirken.

Das Schwierige daran: Wer sich im Studio nicht richtig wohlfühlt, spricht das nicht unbedingt an.

Vielleicht kommt das Mitglied zunächst nur zu anderen Trainingszeiten. Vielleicht zieht es sich immer mehr zurück. Und irgendwann bleibt es ganz weg.

Da kannst du nun der weltbeste Motivator sein. Wer sich in eine Gemeinschaft nicht integriert fühlt, dem hilft auch gut zureden nicht.

 

Was du tun kannst

Schau dir den Studioalltag einmal bewusst aus der Perspektive unterschiedlicher Mitglieder an.

Wer bekommt besonders viel Aufmerksamkeit? Wer bleibt eher für sich? Wie gehen deine Mitarbeiter mit neuen oder zurückhaltenden Mitgliedern um? Und wie reagieren die Mitglieder untereinander auf Menschen, die noch nicht dazugehören?

Vor allem aber: Verlass dich nicht ausschließlich auf den Eindruck deines Teams oder die Begeisterung deiner treuesten Mitglieder.

Frage auch diejenigen, die seltener kommen, noch nicht so lange dabei sind oder sich weniger aktiv am Studioleben beteiligen. Und lies zwischen ihren Zeilen. Denn vermutlich sagen sie so etwas wie „es liegt nicht an euch“.

Und denke dabei immer an deine Positionierung: Es geht nicht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich ausnahmslos jeder wohlfühlt.

Es geht darum, dass deine Wunschmitglieder bei dir genau das erleben, was sie brauchen, um gern wiederzukommen.

 

5. Du beschäftigst dich zwar mit Kündigungen, aber weißt nicht, warum deine treuen Mitglieder bleiben

 

Wenn ein Mitglied kündigt, möchtest du wissen, warum. Verständlich. Schließlich willst du verhindern, dass noch mehr Mitglieder gehen.

Aber wann hast du zuletzt deine langjährigen Mitglieder gefragt, warum sie eigentlich immer noch bei dir trainieren?

Vielleicht glaubst du, die Antwort längst zu kennen.

Wegen deiner tollen Kurse. Der modernen Ausstattung. Der qualifizierten Trainer. Oder weil dein Studio so günstig gelegen ist.

Kann sein. Vielleicht ist es aber etwas ganz anderes.

Vielleicht kommt eine Kundin seit Jahren, weil sie sich bei dir zum ersten Mal in einem Fitnessstudio nicht beobachtet oder bewertet fühlt.

Vielleicht schätzt ein anderes Mitglied besonders, dass die Trainerin seinen Namen kennt und auch nachfragt, wenn es mal länger nicht da war.

Und wieder jemand anderes bleibt, weil das Training so unkompliziert in seinen Alltag passt.

Was du für die größte Stärke deines Studios hältst, muss nicht das sein, was deine Mitglieder tatsächlich an dich bindet.

Das ist aus zwei Gründen interessant.

Erstens kannst du nur dann bewusst das stärken und erhalten, was deine Mitglieder wirklich an deinem Studio schätzen.

Vielleicht planst du gerade neue Kurse, investierst in zusätzliche Geräte oder denkst über weitere Angebote nach. Dabei wäre es für deine Mitglieder möglicherweise viel wichtiger, dass die persönliche Betreuung nicht unter dem wachsenden Arbeitsaufwand leidet.

Zweitens helfen dir diese Erkenntnisse dabei, künftig die richtigen Menschen anzusprechen.

Denn wenn du weißt, warum deine besten Mitglieder bleiben, weißt du auch besser, für wen dein Studio besonders wertvoll ist.

Und damit sind wir wieder bei unserem ersten Warnsignal: deiner Positionierung.

 

Was du tun kannst

Sprich gezielt mit Mitgliedern, die schon lange bei dir sind und die gut zu deinem Studio passen.

Drei einfache Fragen können dir dabei erstaunlich viel verraten:

  • Warum hast du dich damals für unser Studio entschieden?
  • Warum trainierst du heute noch bei uns?
  • Was würdest du am meisten vermissen, wenn es unser Studio morgen nicht mehr gäbe?

Hör dabei genau hin. Besonders dann, wenn die Antworten anders ausfallen, als du erwartet hast.

Vielleicht entdeckst du Stärken, die du bisher für selbstverständlich gehalten hast. Oder Leistungen, die du in deiner Werbung kaum erwähnst, obwohl sie für deine Mitglieder den entscheidenden Unterschied machen.

Denn wer nicht weiß, warum seine besten Mitglieder bleiben, läuft Gefahr, genau das zu verändern, was sie eigentlich hält.

 

Fazit: Mehr Training kann helfen. Aber nicht gegen jede Kündigungsursache.

 

Natürlich ist es wichtig, dass deine Mitglieder regelmäßig trainieren. Wer seine Ziele erreichen möchte, muss schließlich auch etwas dafür tun.

Und ja, wenn Mitglieder immer seltener kommen, solltest du aufmerksam werden. Damit verrate ich dir jedoch nichts Neues.

Aber mehr Training allein ist noch keine Lösung für jedes Bindungsproblem.

Wenn ein Mitglied sich in deinem Studio nicht wohlfühlt, wird es sich durch einen zusätzlichen Trainingstermin nicht automatisch wohler fühlen.

Wenn du mit deiner Werbung Erwartungen geweckt hast, die dein Angebot nicht erfüllt, ändert auch ein neuer Trainingsplan nichts an der Enttäuschung.

Und wenn ein Mitglied keinen persönlichen Nutzen mehr in seinem Training erkennt, reicht es nicht unbedingt, es häufiger ins Studio zu holen.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, wie du deine Mitglieder zu mehr Training motivierst. Sondern vielmehr, warum sie überhaupt bei dir trainieren wollen – oder irgendwann nicht mehr.

Natürlich wirst du trotzdem Mitglieder verlieren. Menschen ziehen um, werden krank, entdecken neue Interessen oder verändern ihre Lebensumstände. Nicht jede Kündigung kannst oder solltest du verhindern wollen.

Aber es gibt eben auch die anderen Fälle. Die Mitglieder, die sich langsam zurückziehen. Die nicht mehr richtig zufrieden sind, ohne etwas zu sagen. Oder die irgendwann feststellen, dass ihnen etwas fehlt, was sie bei der Anmeldung noch begeistert hat.

Dort, genau dort liegt deine Chance.

Bevor du also die nächste Aktion zur Mitgliederbindung planst, geh noch mal einen Schritt zurück:

  1. Verstehe, warum deine Mitglieder kommen, bleiben oder gehen.
  2. Finde heraus, wo ihre Erwartungen und tatsächlichen Erfahrungen auseinandergehen.
  3. Entscheide erst dann, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.

Denn erfolgreiche Mitgliederbindung braucht nicht möglichst viele Maßnahmen.

Sie beginnt damit, deine Mitglieder wirklich zu verstehen.

 

Weißt du, warum deine Mitglieder wirklich bleiben oder kündigen?

 

Dieser Frage widme ich mich auch in meiner aktuellen Mitgliederbefragung. Ich möchte herausfinden, was Menschen von ihrem Fitnessstudio erwarten, warum sie sich für ein bestimmtes Studio entscheiden, was sie langfristig hält und weshalb sie irgendwann kündigen.

Die Ergebnisse und meine Erkenntnisse daraus stelle ich regelmäßig hier im Blog vor.

Aber so interessant solche Ergebnisse auch sind: Sie sagen dir noch nicht, wie es in deinem eigenen Studio aussieht.

Vielleicht sind deine Mitglieder aus ganz anderen Gründen zufrieden oder unzufrieden. Vielleicht liegen deine größten Stärken dort, wo du sie bisher gar nicht vermutest. Und vielleicht gibt es bereits erste Warnsignale, die du im Studioalltag übersiehst.

Wenn du das genauer wissen möchtest, können deine eigenen Mitglieder an meiner Umfrage teilnehmen. Mit einer kleinen individuellen Anpassung können wir die Ergebnisse von ihnen separat auswerten. Du erhältst also dein eigene Analyse.

Gemeinsam schauen wir uns an, was deine Mitglieder wirklich schätzen, wo Erwartungen möglicherweise nicht erfüllt werden und welche konkreten Maßnahmen für dein Studio sinnvoll sind.

Damit du nicht länger raten musst, was deine Mitglieder hält. Sondern es weißt.

Und das Beste: Das ganze kostet dich keine vierstellige Summe. Ich möchte, dass du weiterkommst statt nur im Dunkeln zu Tappen. Sieh selbst …

Sende mir eine E-Mail, damit wir deine Umfrage abstimmen können.

 

Probetraining super. Mitgliedschaft? Leider nein.

 

Okay, dein Interessent hat es bis zu dir geschafft. Steht tatsächlich mit Sporttasche im Studio. Yeah. Wieder ein Schritt weiter.

Nennen wir sie einfach mal Julia. Dein Trainer nimmt sich Zeit. Zeigt ihr alles. Fragt nach ihren Zielen. Das Probetraining läuft richtig gut. Julia kommt ins Schwitzen, hat Spaß, spürt, woran sie arbeiten muss.

Kurz: Sie ist begeistert. Dein Trainer denkt noch: Läuft.

Und dann kommt er. Dieser Satz, den wir alle kennen, viel fürchten und unsere ganze Euphorie innerhalb weniger Sekunden mit einem lauten Knall auf dem Boden aufkommen lässt. Bähm!

„Ich muss nochmal drüber nachdenken.“

Auch gern in den Varianten:

„Ich muss noch eine Nacht drüber schlafen.“ und

„Ich bespreche das Zuhause nochmal.“

Das war’s. Die meisten sehen wir danach nie wieder.

Natürlich kannst du jetzt auf deine Abschlussquote schauen und sagen: Da müssen wir besser werden.

Verkaufsschulung fürs Team. Einwandbehandlung trainieren. Konsequenter nachfassen.

Kann alles richtig sein. Stand bei uns auch regelmäßig auf dem Schulungsplan. Und, wenn das für dein Studio das Richtige ist, schauen wir uns das an und feilen nach. Kein Ding.

Aber wir wollten ja erstmal verstehen, was hier eigentlich passiert.

Wer sind denn die Menschen, die nach dem Probetraining nicht abschließen?

Und noch interessanter: Was haben sie erwartet, bevor sie durch deine Tür gekommen sind?

Wenn deine Werbung Julia etwas ganz anderes verspricht als das, was sie anschließend bei dir erlebt, kann dein Trainer ein fantastisches Probetraining machen und trotzdem schlechte Karten haben.

Oder Julia kommt hauptsächlich wegen deines Aktionspreises und stellt im Gespräch fest, dass ihr dein regulärer Beitrag zu hoch ist.

Oder sie wollte eigentlich nur „mal gucken“, weil die Anzeige gerade vorbeigeflogen kam und der Klick schnell gemacht war. Solche Angebots-Hopper, tja die kennst du sicher auch.

Dann hast du nicht unbedingt ein Verkaufsproblem.

Dann hast du einfach die falschen Menschen auf ihrer Kundenreise ziemlich erfolgreich bis zum Probetraining gebracht.

Ok, was machen?

Hier auf die Abschlussquote zu schauen, bringt dich nicht weiter. Ich würde die Nicht-Abschlüsse danebenlegen.

Wo kamen sie her? Was wollten sie? Was hat sie ursprünglich angesprochen?

Und dann erkennst du vielleicht sowas:

Zum Beispiel, dass Interessenten aus bestimmten Kampagnen hervorragend abschließen. Andere dagegen kaum.

Oder dass Empfehlungen fast schon mit dem Kugelschreiber in der Hand zur Tür reinkommen.

Oder dass eine Aktion zwar deinen Kalender vollmacht, aber überraschend wenig Mitgliedschaften produziert. War bei uns so nach der Ladies-Night im Kino. Ja, die gab es damals noch.

Alle 3 Situationen habe ich erlebt. Das ist realer Studio-Alltag.

Und dann wird aus „Unsere Abschlussquote muss besser werden“ plötzlich eine ganz andere Baustelle. Aus welcher Werbung oder Aktion werden eigentlich besonders viele Leads zu Mitgliedern – und welche schneidet im direkten Vergleich deutlich schlechter ab?

Also was wäre, wenn dein Team gar nicht besser verkaufen lernen muss? Was wäre, wenn  du erstmal herausfindest, warum du mit der einen Werbung deutlich mehr passende Mitglieder gewinnst als mit der anderen?

 

Hurra, ein neues Mitglied. Und jetzt?

 

Geschafft. Julia hat unterschrieben.

Okay, vielleicht nicht unsere Julia von eben. Die wollte ja nochmal drüber schlafen. Nehmen wir ihre Freundin Sarah.

Sarah wollte. Vertrag unterschrieben. Einweisung gemacht. Trainingsplan steht. Sie ist hochmotiviert und erzählt dir beim zweiten Training, dass sie diesmal wirklich dranbleiben will.

Klar, auch solche Sarahs kennen wir alle, nicht wahr?

Die ersten Wochen läuft es auch genauso. Besonders im Januar, oder? Haha.

Sarah kommt zweimal die Woche. Manchmal sogar dreimal. Sie kennt inzwischen die ersten Trainer beim Namen. Vielleicht merkt sie schon erste Fortschritte.

Alles läuft prima.

Und für deine Mitgliedergewinnung ist der Fall sowieso erledigt. Sarah steht mit +1 in deiner Statistik.

Nur beginnt bei Sarah gerade der Teil ihrer Kundenreise, viele auf die leichte Schulter nehmen. Und dann haben sie hinten raus ein Problem, was sie vorne mühsam lösen wollen.

Denn eine Mitgliedschaft zu verkaufen und ein Mitglied tatsächlich in seinem Trainingsalltag zu verankern, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Aber beide wirken sich direkt auf deinen Gewinn aus.

Was passiert nach der anfänglichen Euphorie? Wenn der Muskelkater nicht mehr aufregend ist. Wenn der erste stressige Arbeitstag dazwischenkommt. Urlaub. Erkältung.

Oder einfach dieser Dienstagabend, an dem das Sofa plötzlich deutlich überzeugender argumentiert als dein Crosstrainer. Oder Julia mit Sarah ausgehen will.

Genau hier müssen wir wieder besonders hinschauen.

Wie entwickeln sich deine Neumitglieder in den ersten Wochen und Monaten?

Kommen sie regelmäßig? Finden sie ihren Rhythmus? Nutzen sie die Betreuung? Erreichen sie erste kleine Erfolge? Kennen sie dein Team – und aufgepasst: Kennt dein Team sie?

Ja, auch das kannst du dir mal in Zahlen anschauen. Wie viele deiner Neumitglieder trainieren nach vier Wochen noch regelmäßig? Nach acht? Nach zwölf?

Dabei geht es gar nicht um irgendeine perfekte Quote, sondern darum zu erkennen, wann sich das Verhalten deiner neuen Mitglieder verändert.

Damit du Sarah langfristig als begeistertes Mitglied behältst, muss sie von der Anfangseuphorie in eine gewohnte Routine kommen, die ihr gut tut und in ihren Alltag passt.

Und, wie du selbst weißt, das dauert. Wie lange es dauert, bis ein Verhalten tatsächlich zur Gewohnheit wird, ist sehr unterschiedlich. In einer bekannten Studie von Phillippa Lally und ihren Kollegen lag die Spanne zwischen 18 und 254 Tagen.

Und wenn Sarah das nicht schafft, wird vielleicht aus zweimal Training die Woche irgendwann einmal. Dann fällt eine Woche aus. Dann zwei. Und irgendwann zahlt sie nur noch jeden Monat ihren Beitrag.

Auf deiner Mitgliederliste sieht also alles bestens aus.

Nur Sarahs Begeisterung ist dir längst abhandengekommen.

Und damit sollten wir uns die nächste Station auf der Kundenreise ebenfalls anschauen.

 

Wenn aus zweimal die Woche Training ein „wenn ich es schaffe“ wird

 

Und jetzt passiert etwas wirklich Gemeines.

Sarah ist noch Mitglied. Sie zahlt. Sie taucht in keiner Kündigungsstatistik auf. Laut Statistik also eigentlich alles gut. Nur kommt sie kaum noch.

Und das passiert im Studioalltag echt schnell.

Wenn du dich darum nicht kümmerst, wird Sarah zur sogenannten Karteileiche. Wenn du deine Mitglieder kennst, fällt dir irgendwann auf: „Sag mal, Sarah war doch auch schon länger nicht mehr da.“

Dann guckst du nach.

Oha. Drei Wochen schon. Dabei war sie am Anfang doch so motiviert.

Vielleicht habt ihr dafür längst einen Prozess. Fehlzeitenlisten, automatisierte Mails, Anrufe. Hatten wir auch.

Ich fand unsere Fehlzeitenlisten damals großartig. Da stand schwarz auf weiß, wer wie lange nicht da war. Also konnten wir reagieren.

Nur irgendwann hat mein Kopf auch da angefangen, andere Fragen zu stellen.

Warum steht Sarah plötzlich überhaupt auf dieser Liste?

Irgendwas ist inzwischen passiert. Und genau das will ich wissen. Wann fing Sarah an, unregelmäßiger zu kommen? Gab es vorher schon Anzeichen? Hat sich etwas verändert?

Und ist Sarah eigentlich ein Einzelfall oder passiert das bei bestimmten Mitgliedern immer wieder ähnlich? Auch dafür brauche ich Zahlen, damit solche Veränderungen sichtbar werden.

Denn auch hier können wir natürlich einfach unseren Prozess optimieren. Nach 14 Tagen statt nach 21 anrufen. Eine bessere Mail schreiben. Den Trainer noch einmal nachfassen lassen.

Oder wir nutzen KI. Automatisieren das Nachfassen.

Alles fein.

Aber warum müssen wir Sarah eigentlich ständig wieder zum Training zurückholen? Denn solange Sarah noch Mitglied ist, haben wir eine Chance, genau das herauszufinden, bevor eines Tages ihre Kündigung auf dem Tisch liegt.

Denn dann können wir nur noch vorne wieder eine neue Sarah suchen. Und das wäre deutlich mehr Aufwand.

 

Und dann gibt es noch die, die einfach bleiben

 

Bei all den Menschen, die wir auf dieser Reise gerade verloren haben, sollten wir eine Gruppe nicht vergessen.

Die, die bleiben.

Mitglieder, die seit Jahren trainieren. Die dein Team kennen. Zusatzangebote nutzen. Freunde mitbringen. Dich weiterempfehlen.

Die, die dein Studio als ihr Lieblingsstudio bezeichnen.

Denn jetzt können wir die Frage auch einmal umdrehen:

  • Was haben diese Mitglieder gemeinsam?
  • Warum haben sie sich damals für dein Studio entschieden?
  • Was sorgt dafür, dass sie heute noch da sind?
  • Und kommen aus bestimmten Quellen, Angeboten oder Empfehlungen besonders viele davon?

Denn wenn du weißt, welche Menschen bei dir besonders gut durch diese gesamte Kundenreise gehen, hast du noch eine ziemlich interessante Möglichkeit:

Du kannst versuchen, vorne mehr von genau diesen Menschen anzusprechen und für dein Studio zu gewinnen. Wetten, das macht vieles leichter?

 

So, und wo verlierst du deine Mitglieder?

 

Wir haben jetzt eine ganze Menge Leute auf ihrer Kundenreise begleitet.

Ein paar sind irgendwo zwischen Lead und Probetraining verschwunden. Julia hat es immerhin bis ins Studio geschafft und sich dann doch gegen die Mitgliedschaft entschieden. Sarah hat unterschrieben, war hochmotiviert und irgendwann stand sie auf unserer Fehlzeitenliste.

Und jetzt bist du dran.

Wo gehen dir Interessenten oder Mitglieder auf diesem Weg verloren?

Schau dir nicht nur deine Mitgliederzahl am Monatsende an. Geh ruhig mal ein Stück tiefer.

Wie viele deiner Leads erreichst du tatsächlich? Wie viele stehen später auch wirklich mit Sporttasche zum Probetraining vor dir? Welche davon werden Mitglieder? Aus welcher Werbung kommen sie? Und was passiert mit deinen Neumitgliedern nach dem Abschluss?

Du musst dafür auch nicht gleich das perfekte Dashboard bauen.

Du willst erstmal sehen, wo etwas auffällt.

Und dann gibt es da noch die andere Seite.

Die Isabels in deinem Studio. Die Mitglieder, bei denen diese ganze Reise richtig gut funktioniert hat. Die seit Jahren bei dir sind, regelmäßig trainieren, Zusatzangebote kaufen und irgendwann ihre Freundin mitbringen.

Die ist doch mindestens genauso spannend wie die Sarahs.

Denn wenn du weißt, welche Mitglieder bei dir besonders gern kaufen, bleiben und empfehlen, kannst du dir die nächste Frage stellen:

Wie schaffe ich es, mehr von genau diesen Menschen zu gewinnen?

Genau darum geht es auch in „Warum deine besten Mitglieder der Schlüssel zu mehr passenden Neumitgliedern sind“.

Siehste. Plötzlich reden wir nicht mehr einfach nur über „mehr Mitglieder“.

Wir reden darüber, wo dir heute Wachstum verloren geht und wo in deinem Studio längst welches steckt.

Und genau da setze ich mit Kundenfairständnis® für Fitnessstudios & Fitness-Experten an.

Nicht mit der nächsten Standardmaßnahme, weil deine Abschlussquote irgendwo nicht stimmt oder deine Mitgliederzahl seit Monaten auf demselben Niveau hängt.

Ich will erst wissen, was dahinter passiert. Damit wir dann eine passende Strategie für dich entwickeln können, um das Lieblingsstudio deiner Wunschkunden zu werden.

Und wenn du jetzt nach diesem Artikel denkst: „Okay Katja, verstanden. Aber das mit den vielen Fragen und Zahlen, ist mir zu viel?“, dann lass uns genau das zusammen anpacken:

 

Häufige Fragen zu Mitgliederkündigungen im Fitnessstudio

Warum kündigen Mitglieder im Fitnessstudio?

Die Gründe sind vielfältig: fehlende Trainingserfolge, enttäuschte Erwartungen, eine unpassende Atmosphäre, veränderte Lebensumstände oder ein zu geringer wahrgenommener Nutzen. Häufig nennen Mitglieder auch Zeitmangel oder finanzielle Gründe. Entscheidend ist, nicht nur die genannten Gründe zu erfassen, sondern zu verstehen, was tatsächlich hinter der Kündigung steckt.

Woran erkenne ich, dass ein Mitglied bald kündigen könnte?

Mögliche Warnsignale sind eine nachlassende Trainingshäufigkeit, verändertes Verhalten, weniger Kontakt zum Team oder zunehmende Unzufriedenheit. Aber auch Mitglieder, die regelmäßig trainieren, können innerlich bereits auf Abstand gegangen sein. Deshalb sind persönliche Gespräche und regelmäßiges Feedback mindestens ebenso wichtig wie Besuchszahlen.

Wie kann ich Kündigungen im Fitnessstudio verhindern?

Indem du zunächst herausfindest, warum Mitglieder bleiben und weshalb andere gehen. Prüfe, ob deine Außendarstellung die richtigen Erwartungen weckt, ob Mitglieder ihren persönlichen Nutzen erkennen und ob sie sich bei dir wohlfühlen. Erst auf dieser Grundlage solltest du gezielte Maßnahmen zur Mitgliederbindung entwickeln.

Hilft häufigeres Training dabei, Mitglieder langfristig zu binden?

Regelmäßiges Training kann helfen, Fortschritte zu erzielen und eine Trainingsroutine aufzubauen. Es löst aber nicht automatisch Probleme wie enttäuschte Erwartungen, fehlende Wertschätzung oder eine unpassende Studioatmosphäre. Entscheidend ist, warum ein Mitglied seltener kommt und welchen Wert das Training für es hat.

Warum bleiben Mitglieder einem Fitnessstudio jahrelang treu?

Nicht immer wegen der Gründe, aus denen sie sich ursprünglich angemeldet haben. Persönliche Betreuung, ein gutes Gefühl beim Training, soziale Kontakte oder die unkomplizierte Integration in den Alltag können langfristig wichtiger werden als das ursprüngliche Trainingsziel. Wer seine treuen Mitglieder danach fragt, entdeckt häufig die tatsächlichen Stärken seines Studios.

Kunden verstehen. Begeistern. Verdoppeln.

Ich zeige dir, wie du mehr Umsatz durch Stammkunden bekommst

Hey, ich bin Katja Görke, Dipl. Marketing-Expertin, zert. Verkaufspsychologin. Nachdem ich 9 Jahre bei Colgate Oral Pharmaceuticals für das Marketing verantwortlich war, habe ich 2008 mein erstes Fitnessstudio in Hamburg eröffnet und 13 Jahre erfolgreich geführt.

Heute unterstütze ich inhabergeführte Fitness-und Bewegungsstudios dabei, mehr passende Mitglieder zu gewinnen und länger zu halten, damit ihr Studio profitabler wird.

Dafür schauen wir nicht zuerst auf mehr Werbung und neue Leads, sondern darauf, was deine Mitglieder wirklich zum Kaufen, Bleiben und Empfehlen bringt und was deine bisherigen Ergebnisse darüber verraten.

 

In 5 Schritten zum LIEBLINGSSTUDIO:

  1. Deine Top-Mitglieder verstehen,
  2. für sie zur ERSTEN WAHL werden,
  3. ihre Begeisterung entfachen,
  4. Umsatz steigern, weil begeisterte Mitglieder bleiben und
  5. ihr LIEBLINGSSTUDIO weiterempfehlen.

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So wirst du zum LIEBLINGSSTUDIO
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