Wenn mich jemand nach einem guten Tool, einem Buch oder einer Weiterbildung fragt, antworte ich entweder sofort und begeistert oder dass ich dazu keine Idee habe.
Und das liegt daran, dass ich Empfehlungen nicht leichtfertig ausspreche.
Wer mich schon länger kennt, weiß, dass Empfehlungen für mich Vertrauenssache sind. Deshalb empfehle ich nur Dinge, die ich selbst nutze, über einen längeren Zeitraum kennengelernt habe oder guten Gewissens auch meinen Kunden empfehlen würde.
Warum ich das so sehe, habe ich in diesem Artikel über Empfehlungen näher beschrieben. Denn für mich sind Empfehlungen auch ein Weg, sich das Leben leichter zu machen. Warum lange selbst suchen und abwägen, wenn andere bereits gute Erfahrungen gemacht haben.
Aber natürlich werde auch ich regelmäßig gefragt, welche Tools ich nutze, welche Weiterbildungen ich empfehlen kann oder welche Produkte mir den Unternehmeralltag tatsächlich erleichtern. Schließlich hatte und habe ich einen ähnlichen Alltag wie meine Kunden. Gegenseitig profitieren wir so von den jeweiligen Erfahrungen.
Genau deshalb ist nun also diese Seite entstanden.
Hier findest du meine persönlichen Empfehlungen für Selbstständige. Nicht, weil sie gerade im Trend sind, sondern weil sie sich für mich oder meine Kunden wirklich bewährt haben.
Der Vollständigkeit halber noch ein transparenter Hinweis: Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Ich habe sie mit * gekennzeichnet. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich möglicherweise eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis selbstverständlich nichts. Würde ich von einem Produkt oder Angebot nicht überzeugt sein, würdest du es hier trotz Provisionsanreiz nicht finden.
Wie ich Empfehlungen auswähle
Ich glaube nicht an die eine perfekte Lösung für alle.
Nur weil mir ein Tool gefällt oder eine Weiterbildung geholfen hat, muss sie noch lange nicht zu dir oder deinem Unternehmen passen. Deshalb wirst du von mir Aussagen wie: „Das musst du unbedingt kaufen,“ von mir nur dann hören, wenn ich wirklich davon überzeugt bin, dass es das Richtige für dich ist.
Da ich dich als Leser hier jetzt vermutlich nicht persönlich kenne, rate ich dir, schau genau hin, was du wirklich gebrauchen kannst. Wenn möglich teste es und entscheide dann. Oder schreib mir, wenn du konkrete Fragen zu einer Empfehlungen hast.
Für die Auswahl hier habe ich mich stattdessen gefragt:
- Nutze ich das selbst oder habe ich es über einen längeren Zeitraum intensiv kennengelernt?
- Habe ich damit selbst oder gemeinsam mit Kunden gute Erfahrungen gemacht?
- Würde ich dafür heute noch einmal Geld ausgeben?
- Würde ich es auch empfehlen, wenn ich dafür keine Provision bekäme? (BTW: Nicht alle Empfehlungen hier sind provisionsrelevant.)
Und noch etwas ist mir wichtig: Ich schreibe nicht nur, warum ich etwas empfehle, sondern auch, für wen ich es eher nicht empfehlen würde. Damit möchte ich dir eine kleine Orientierung geben.
Denn die beste Empfehlung ist in meinem Verständnis nicht die, die möglichst viele Menschen kaufen, sondern die, die am Ende wirklich zu dir passt und dir Vorteile bringt.
Mehr Klarheit im Unternehmen
Ich glaube, Klarheit ist einer der größten Hebel im Unternehmertum.
Viele Entscheidungen fühlen sich schwer an, weil uns Informationen fehlen, wir zu nah am Problem sind oder schlicht niemand da ist, mit dem wir unsere Gedanken einmal durchspielen können.
Die folgenden Empfehlungen helfen mir dabei, Ideen zu sortieren, Zusammenhänge besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Ich lass mir dabei das Denken nicht abnehmen, schließlich trage ich die Verantwortung. Aber ich lasse mich gern unterstützen.
ChatGPT – Mein wohl wertvollster Sparringspartner
Wenn du mich heute fragen würdest, welche Empfehlung mir in den letzten Jahren vermutlich am meisten Zeit gespart und gleichzeitig neue Denkanstöße gegeben hat, wäre ChatGPT ziemlich weit oben.
Ich habe das Gefühl, dass viele erwarten, damit auf Knopfdruck perfekte Texte zu schreiben oder fertige Lösungen zu bekommen. Das ist nicht mein Anliegen. Ich habe gemerkt, ich denke damit besser.
Du kennst das sicher auch, im Austausch oder Brainstorming mit anderen, kommen durch das Ping-Pong immer neue Ideen, Ideen werden weiterentwickelt oder auch zu Ende gedacht. Allein würde man selbst als der beste Professor nicht sofort auf die perfekte Lösung kommen. Unser Gehirn braucht Anstöße, um weiterzudenken.
Gerade wenn du als Solo-Selbstständiger oder Unternehmer unterwegs bist und keinen regelmäßigen Austauschpartner auf Augenhöhe hast, kann ChatGPT ein unglaublich wertvoller Sparringspartner sein. Ich nutze ihn, um Ideen zu sortieren, Zusammenhänge besser zu verstehen, Texte zu strukturieren oder einfach einen anderen Blickwinkel auf ein Problem zu bekommen.
Allerdings funktioniert das aus meiner Sicht nicht von heute auf morgen.
ChatGPT muss dich, dein Unternehmen und deine Art zu denken erst kennenlernen. Wer nur eine kurze Frage stellt und die erste Antwort ungeprüft übernimmt, bekommt häufig sehr allgemeine Aussagen oder auch mal Unsinn. Ich behandle ChatGPT deshalb eher wie einen Gesprächspartner. Ich sage, was mir gefällt, was nicht passt und warum. Genau dadurch werden die Ergebnisse mit der Zeit deutlich besser.
Gleichzeitig gilt aber auch: Hör niemals auf, selbst zu denken.
Wenn ich früher in der Schule (damals war an KI nicht ansatzweise zu denken) einen Aufsatz als Hausaufgabe schreiben sollte, bat ich meine Mutter mir zu helfen. Nach 3 oder 4 solcher Aufsätze lehnte sie freundlich ab. Ihre Antwort: „Du hörst ja eh nie auf mich und machst dann dein eigenes Ding.“ Stimmt, so war das. Aber ihre Vorschläge und Bedenken haben mir geholfen, meinen Weg zu finden. So kannst du dir Chatti und mich heute auch vorstellen. Letztlich mache ich mein Ding, aber ein besseres als vor dem Austausch.
Ich bin kein KI-Experte. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ChatGPT nicht immer recht hat. Manche Antworten sind unvollständig, manche spiegeln einfach eine andere Sichtweise wider und manche liegen schlicht daneben. Deshalb sehe ich KI als Unterstützung – nicht als Ersatz für den eigenen Kopf.
Und noch eine kleine Warnung aus eigener Erfahrung: ChatGPT wird nicht müde. Du schon. 😄
Gerade wenn man Spaß daran hat, Ideen weiterzuentwickeln, kann man sich problemlos stundenlang mit ihm austauschen. Deshalb achte ich inzwischen bewusst darauf, Pausen zu machen und mich zu fragen: Bringt mich das gerade wirklich weiter oder drehe ich mich nur noch im Kreis?
Geeignet für:
- Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen
- Unternehmer, die ihre Gedanken sortieren möchten
- Recherche, Strukturierung und Sparring
- Alle, die bereit sind, kritisch mitzudenken
Eher nicht geeignet für:
- Wer fertige Antworten erwartet und sie ungeprüft übernimmt.
- Wer keine Lust hat, Zeit in gute Prompts, Rückfragen und gemeinsames Lernen zu investieren.
Mitdenk-Call – Wenn du einen Sparringspartner aus Fleisch und Blut brauchst
So hilfreich ChatGPT auch sein kann: Manchmal braucht es einen echten Menschen.
Jemanden, der zwischen den Zeilen hört, Rückfragen stellt, Erfahrungen aus der Praxis einbringt und auch mal sagt: „Moment mal, bist du sicher, dass das gerade wirklich dein größter Engpass ist?“
Genau dafür gibt es meinen Mitdenk-Call. Er ist auf Nachfrage von Kunden entstanden.
Er ist keine klassische Beratung und auch kein Verkaufsgespräch. Vielmehr schauen wir gemeinsam auf dein Unternehmen, ja auch auf Zahlen; wir sortieren deine Gedanken und hinterfragen deine bisherigen Annahmen.
Und was dann erstaunlich oft passiert: Wir finden die eigentliche Ursache deines Problems an einer ganz anderen Stelle, als wir zunächst vermutet haben. Wirklich spannend.
Mir macht diese Art der Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß. Und dabei bin ich nicht vermessen, zu glauben, dass ich die Antworten schon zu kenne. Das Interessante ist eher, dass ich immer wieder erlebe, wie aus vielen einzelnen Gedanken plötzlich ein klarer Weg entsteht.
Geeignet für:
- Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen
- Unternehmer, die sich einen neutralen Blick von außen wünschen
- Wenn du gerade feststeckst oder zu viele Baustellen gleichzeitig hast
- Wenn du Klarheit suchst, bevor du Zeit oder Geld in die nächste Maßnahme investierst
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du jemanden suchst, der dir einfach sagt, was du hören möchtest.
- Wenn du eine schnelle Patentlösung erwartest, ohne bereit zu sein, dein Unternehmen ehrlich zu hinterfragen.
Mehr Struktur im Unternehmeralltag
Viele Selbstständige wünschen sich mehr Zeit. Ich übrigens auch.
Ich weiß noch, wie lange ich damals versucht habe, mein Zeitmanagement zu verbessern. Ich habe unzählige Bücher gelesen, Methoden ausprobiert und ständig nach dem einen Trick gesucht, mit dem plötzlich alles einfacher wird.
Manche Ideen haben tatsächlich geholfen und begleiten mich bis heute. Viele wissenschaftliche Theorien haben sich in meinem Unternehmeralltag dagegen als erstaunlich untauglich erwiesen.
Deshalb glaube ich heute, dass wir häufig gar nicht zuerst mehr Zeit brauchen, sondern mehr Struktur.
Denn je klarer Abläufe sind und je weniger Routineaufgaben immer wieder neu entschieden werden müssen, desto mehr Energie bleibt für das, was dein Unternehmen wirklich voranbringt.
Die folgenden Empfehlungen helfen mir dabei, meinen Unternehmeralltag einfacher zu organisieren, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und den Kopf für wichtigere Dinge freizuhalten.
ActiveCampaign – E-Mail-Marketing, das mitdenkt
Wenn du Newsletter bisher nur nutzt, um hin und wieder eine E-Mail an alle zu verschicken, verschenkst du aus meiner Sicht unglaublich viel Potenzial.
Ein gutes E-Mail-Marketing-Tool kann heute deutlich mehr. Es begleitet Interessenten automatisch auf ihrer Kundenreise, verschickt passende Inhalte je nach Interesse, unterscheidet zwischen neuen Abonnenten und bestehenden Kunden und nimmt dir viele wiederkehrende Aufgaben ab.
Genau deshalb arbeite ich bei Kundenfairständnis® von Anfang an mit ActiveCampaign*. Bereits in meinem Fitnessstudio habe ich E-Mail-Marketing intensiv genutzt – damals mit Mailchimp. Das hat grundsätzlich funktioniert, war für mich aber an vielen Stellen unnötig kompliziert.
Bei ActiveCampaign hatte ich dagegen von Anfang an das Gefühl, dass vieles logischer aufgebaut ist. Ich kann Kontakte mit Tags organisieren, verschiedene E-Mail-Serien automatisieren und meine Kommunikation deutlich individueller gestalten. Selbst Dinge wie das regelmäßige Aussortieren inaktiver Kontakte lassen sich automatisieren. Das spart nicht nur Zeit, sondern hilft auch dabei, die laufenden Kosten im Blick zu behalten.
Natürlich bietet ActiveCampaign noch deutlich mehr Möglichkeiten, als ich selbst nutze. Aber genau das gefällt mir: Das Tool wächst mit den eigenen Anforderungen.
Geeignet für:
- Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen
- Alle, die E-Mail-Marketing von Anfang an sinnvoll aufbauen möchten
- Unternehmen, die Interessenten, Kunden und ehemalige Kunden unterschiedlich begleiten möchten
- Wer wiederkehrende Abläufe automatisieren und langfristig Zeit sparen möchte
- Unternehmen, die Kundenbindung aktiv über regelmäßige Newsletter stärken möchten
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du grundsätzlich keine Lust auf E-Mail-Marketing hast und auch künftig keine Automatisierungen nutzen möchtest.
- Wenn du erwartest, dass sich das Tool von selbst füllt und verkauft. Auch die beste Software ersetzt keine durchdachte Strategie.
TidyCal – Terminbuchung ohne E-Mail-Pingpong
Ich glaube, fast jeder Selbstständige kennt das.
„Kannst du Dienstag?“
„Nein, aber Mittwoch.“
„Da kann ich erst ab 15 Uhr…“
Früher gehörte dieses Hin und Her für mich einfach dazu. Heute buchen sich Interessenten oder Kunden ihren Termin direkt über meinen Kalender. Das spart beiden Seiten Zeit.
Ich nutze dafür TidyCal. Davor war ich viele Jahre bei Calendly und grundsätzlich auch zufrieden. Irgendwann wurden mir die monatlichen Kosten allerdings zu hoch. Schließlich vergebe ich keine Hunderte Termine im Monat.
Als TidyCal neu auf den Markt kam, habe ich die Chance genutzt und bin gewechselt. Das war erstaunlich unkompliziert. Meine bestehenden Terminarten waren mit wenigen Klicks übertragen und ich konnte direkt weiterarbeiten. Und das für nur 29$ Lifetime. Dieses Angebot gibt es über AppSumo immer mal wieder.*
Was mir bis heute gefällt: Die Entwickler legen den Fokus darauf, möglichst einfach und praxisnah zu bleiben. Seit meinem Wechsel sind immer mehr Funktionen dazugekommen. Inzwischen kann ich zum Beispiel Zahlungen direkt über TidyCal abwickeln oder Unterlagen zur Vorbereitung eines Termins hinterlegen. Gerade für meinen Mitdenk-Call ist das eine echte Erleichterung.
Natürlich gibt es auch andere gute Kalendertools. Für mich bietet TidyCal aber genau den Funktionsumfang, den ich brauche – ohne ein weiteres monatliches Abo.
Geeignet für:
- Selbstständige, die regelmäßig Termine mit Interessenten oder Kunden vereinbaren.
- Wer Terminabsprachen vereinfachen und automatisieren möchte.
- Alle, die eine leistungsfähige Alternative zu Calendly suchen.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du grundsätzlich keine Online-Terminbuchung anbieten möchtest.
- Wenn dein Terminprozess sehr individuell ist und sich kaum standardisieren lässt.
Onepage – Landingpages, die einfach funktionieren
Wenn mich heute jemand fragt, womit ich Landingpages erstellen würde, lautet meine Antwort ganz klar: Onepage.
Ich bin Nutzerin der ersten Stunde. Damals hatte ich über eine Mastermind von Gründer Marcel Knopf die Möglichkeit, Onepage* ein Jahr lang kostenlos zu testen. Im Gegenzug haben wir Nutzer Feedback gegeben und die Entwicklung begleitet – eine echte Win-Win-Situation.
Was mich von Anfang an begeistert hat, war die Einfachheit.
Ich kenne kein anderes Tool, mit dem sich Landingpages so schnell erstellen und anpassen lassen. Du kannst mit einer conversionoptimierten Vorlage starten oder auf einer leeren Seite komplett neu beginnen. Und das Beste: Um die mobile Darstellung musst du dich praktisch nicht kümmern. Onepage sorgt automatisch dafür, dass deine Seite auch auf Smartphone und Tablet gut aussieht.
Auch Dinge wie Tracking sind schnell eingerichtet. Meta-Pixel, Google Analytics oder andere Tracking-Tools lassen sich unkompliziert integrieren. Dadurch kann ich mich auf das konzentrieren, worauf es eigentlich ankommt: den Inhalt.
Besonders gefällt mir, dass Onepage ständig weiterentwickelt wird. Aus einem reinen Landingpage-Builder ist inzwischen eine Plattform geworden, mit der sich komplette Websites, Formulare, Quizze und sogar umfangreiche Funnels erstellen lassen. Für Agenturen oder Unternehmen mit komplexeren Verkaufsprozessen gibt es dafür sogar den Bereich „Forms & Funnels“. Ich selbst nutze davon längst nicht alles – aber es ist gut zu wissen, dass das Tool mit den eigenen Anforderungen mitwachsen kann.
Auch beim Thema KI gehört Onepage für mich zu den Vorreitern. Inzwischen kannst du beschreiben, welche Seite du bauen möchtest, und die KI erstellt einen ersten Entwurf. Ganz neu ist sogar die Möglichkeit, Onepage direkt mit Claude zu verbinden und Seiten aus der Unterhaltung heraus zu erstellen. Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert, finde die Entwicklung aber spannend.
Meine eigene Website läuft aktuell noch auf WordPress. Der Umzug zu Onepage steht schon länger auf meiner Wunschliste. Im Moment wäre das allerdings ein zu großes Projekt. Für Landingpages nutze ich Onepage dagegen schon seit 2019 – unter anderem auch für meinen Wachstums-Check. In Coachings habe ich von anderen schon oft gehört, wie toll meine Landingspages aussehen. Ja, auch Design ist dort simpel. Aber schau bitte nicht genauer auf meine WordPress Website 😉
Geeignet für:
- Selbstständige und kleine Unternehmen
- Alle, die schnell professionelle Landingpages oder kleine Websites erstellen möchten
- Wer keine Lust auf technische Bastelei hat
- Unternehmen, die ihre Seiten später schrittweise erweitern möchten
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du maximale Freiheit durch eigenes Programmieren suchst oder jede Kleinigkeit individuell entwickeln möchtest. (Teckies)
- Wenn du ein komplexes System mit Plugins liebst und dafür aktuell keinen Wechsel planst.
ablefy – Wenn du digitale Produkte verkaufen möchtest
Wenn du dein Wissen verkaufen möchtest – zum Beispiel als Onlinekurs, Workbook, E-Book oder Membership –, brauchst du irgendwann mehr als nur einen PayPal-Link.
Ich nutze dafür ablefy.
Als ich gestartet bin, hat mich vor allem die Einfachheit überzeugt. Produkte anlegen, Zahlungen entgegennehmen, Rechnungen erstellen und Kunden den Zugriff auf ihre Inhalte ermöglichen – all das funktioniert ohne großes Technikverständnis. Genau das hat mir den Einstieg leicht gemacht.
Im Laufe der Jahre hat sich ablefy stetig weiterentwickelt. Heute gehören unter anderem conversionoptimierte Checkouts, Upsells, Bestell-Extras (Order Bumps), Affiliate-Programme und sogar Community-Funktionen zum Gesamtpaket. Besonders praktisch finde ich, dass auch die Verwaltung von Affiliate-Partnern inklusive Provisionsabrechnung direkt im System möglich ist. Das spart eine Menge manueller Arbeit.
Natürlich hat sich mit den vielen neuen Funktionen auch das System verändert. Persönlich mochte ich ablefy früher etwas lieber, als noch alles etwas schlanker war. Trotzdem kenne ich aktuell keine Plattform, die den gesamten Verkaufsprozess für digitale Produkte so unkompliziert an einem Ort zusammenführt.
Deshalb nutze ich ablefy bis heute für meine digitalen Angebote.
Geeignet für:
- Coaches, Berater und andere Experten mit digitalen Produkten
- Wer Onlinekurse, Memberships, Workbooks oder Downloads verkaufen möchte
- Alle, die Checkout, Zahlungsabwicklung und Kursbereich in einem System haben möchten
- Wer später auch ein eigenes Affiliate-Programm aufbauen möchte
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du ausschließlich physische Produkte verkaufst.
- Wenn du maximale Individualisierung suchst und dir ein Baukastensystem grundsätzlich zu wenig Freiraum bietet.
Digitale Buchhaltung – Spart mehr Zeit und Nerven, als ich gedacht hätte
Es gibt Aufgaben im Unternehmertum, die machen mir richtig Spaß.
Buchhaltung gehört nicht dazu. 😄 Sie bringt zwar Ordnung ins Unternehmen, aber selten neue Aufträge.
Umso länger ich selbstständig bin, desto mehr schätze ich deshalb Lösungen, die mir genau diese Arbeit erleichtern.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit einer digitalen Buchhaltungslösung und würde heute nicht mehr zur klassischen Zettelwirtschaft zurückkehren. Rechnungen schreiben, Belege hochladen, Zahlungen im Blick behalten oder Unterlagen für den Steuerberater vorbereiten – vieles funktioniert inzwischen mit wenigen Klicks.
Besonders angenehm finde ich, dass ich viele Dinge direkt erledigen kann, wenn sie anfallen. Ein Beleg ist schnell fotografiert, eine Rechnung ebenso schnell geschrieben. Dadurch entsteht gar nicht erst der berühmte Papierstapel, den man irgendwann an einem verregneten Sonntag abarbeiten muss.
Habe ich früher wirklich einen gesamten Wochenend-Tag für die Monatsabrechnung geopfert.
Heute investiere ich nur noch etwa 5 min pro Woche.
Natürlich ersetzt eine Software keinen guten Steuerberater, auch wenn es selbst dafür integrierte Lösungen gibt. Aber sie erleichtert die tägliche Arbeit enorm und sorgt dafür, dass ich jederzeit einen besseren Überblick über mein Unternehmen habe.
Ich selbst nutze dafür Lexoffice* und bin damit seit Jahren zufrieden.
Geeignet für:
- Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen
- Alle, die ihre Buchhaltung digital organisieren möchten
- Wer Rechnungen, Belege und Finanzen an einem Ort verwalten möchte
- Unternehmer, die ihrem Steuerberater die Zusammenarbeit erleichtern möchten
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du deine Buchhaltung bewusst komplett an einen Dienstleister abgeben möchtest und selbst möglichst wenig damit zu tun haben willst.
- Wenn du grundsätzlich lieber mit Papierordnern arbeitest und keinen Mehrwert in digitalen Prozessen siehst.
Kontist – Ein Geschäftskonto, das für Selbstständige mitdenkt
Ein separates Geschäftskonto gehört für mich natürlich genauso selbstverständlich zum Unternehmertum wie eine gute Buchhaltungssoftware.
Ich nutze dafür Kontist* und bin bis heute zufrieden.
Was mir von Anfang an gefallen hat: Kontist wurde speziell für Selbstständige entwickelt. Man merkt einfach, dass hier nicht versucht wurde, ein klassisches Bankkonto etwas moderner aussehen zu lassen. Stattdessen stehen die Anforderungen von Selbstständigen im Mittelpunkt.
Besonders praktisch finde ich die Zusammenarbeit mit Lexoffice. Beide Systeme lassen sich miteinander verbinden, sodass viele Abläufe automatisch funktionieren. Das spart Zeit und reduziert Fehler.
Generell mag ich Lösungen, die mir Arbeit abnehmen, statt neue Arbeit zu machen. Genau deshalb passt Kontist für mich gut in meinen Unternehmeralltag.
Natürlich gibt es inzwischen viele Geschäftskonten auf dem Markt. Für mich hat Kontist bisher alles geboten, was ich brauche – unkompliziert, digital und ohne unnötigen Ballast.
Geeignet für:
- Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen
- Alle, die ein digitales Geschäftskonto suchen
- Wer Buchhaltung und Banking möglichst einfach miteinander verbinden möchte
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du regelmäßig sehr komplexe Bankgeschäfte oder spezielle Finanzierungen über deine Hausbank abwickelst.
- Wenn dir eine klassische Filialbank mit persönlichem Ansprechpartner wichtiger ist als digitale Prozesse.
ZeitGewinn – Die Strategien, die mir bis heute Zeit sparen
Es gab eine Zeit, da war ich ständig auf der Suche nach dem perfekten Zeitmanagement.
Ich habe Bücher gelesen, Methoden ausprobiert, Vorträge gehört und immer wieder gehofft, endlich die eine Technik zu finden, mit der plötzlich alles einfacher wird.
Einiges davon hat tatsächlich funktioniert und begleitet mich bis heute.
Vieles klang in der Theorie hervorragend, hat aber mit meinem Unternehmeralltag nur wenig zu tun gehabt. Denn zwischen wissenschaftlichen Modellen und der Realität eines Selbstständigen liegen bekanntlich Welten.
Mit der Zeit habe ich angefangen, mir die Methoden herauszupicken, die für mich wirklich funktioniert haben. Ich habe sie angepasst, vereinfacht und in meinen Alltag integriert.
Genau daraus ist später mein E-Mail-Kurs ZeitGewinn entstanden. Bei Interesse sende mir eine kurze Mail und ich veranlasse alles weitere. Aktuell wird die Salespage dazu gerade überarbeitet.
Darin teile ich zehn Strategien, die ich im Studio genutzt und die mir bis heute helfen, strukturierter zu arbeiten, unnötige Zeitfresser zu vermeiden und den Kopf für die wirklich wichtigen Aufgaben freizuhalten.
Es geht dabei nicht um Selbstoptimierung oder darum, jede Minute des Tages zu verplanen. Sondern darum, den eigenen Arbeitsalltag so zu gestalten, dass am Ende mehr Zeit für das bleibt, was dir wirklich wichtig ist – im Unternehmen und darüber hinaus.
Geeignet für:
- Selbstständige, die häufig das Gefühl haben, nur noch zu reagieren.
- Unternehmer, die ihren Arbeitsalltag strukturierter gestalten möchten.
- Alle, die praktische Strategien statt theoretischer Modelle suchen.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du auf der Suche nach der einen Wundertechnik bist, die dein Zeitproblem über Nacht löst.
- Wenn du glaubst, dass Zeitmanagement allein jedes Unternehmensproblem lösen kann.
Sichtbarer werden
Wenn du meine Inhalte schon länger verfolgst, weißt du vermutlich, dass ich Werbung und Content nicht für die Lösung aller Umsatzprobleme halte.
Im Gegenteil. Häufig arbeiten Selbstständige genau an der falschen Stelle und wundern sich anschließend, warum trotz mehr Reichweite oder neuer Leads kaum etwas passiert.
Trotzdem gehören Marketing und Sichtbarkeit natürlich zu einem erfolgreichen Unternehmen.
Denn auch das beste Angebot hilft niemandem, wenn niemand davon erfährt.
Deshalb geht es bei den folgenden Empfehlungen nicht darum, möglichst viele Plattformen zu bespielen oder ständig neuen Content zu produzieren. Sondern darum, einen einfachen und verständlichen Weg zu finden, wenn du Werbung oder Content gezielt für dein Unternehmen nutzen möchtest.
Gerade deshalb schätze ich Menschen, die komplizierte Themen verständlich erklären, ehrlich mit ihren Erfahrungen umgehen und keine falschen Versprechen machen. Genau solche Empfehlungen findest du in diesem Abschnitt.
Ads Club – Wenn du Meta Ads wirklich verstehen möchtest
Meta Ads gehören für mich zu den Möglichkeiten, mit denen Selbstständige gezielt neue Interessenten gewinnen können. Aber eben auch zu den Bereichen, in denen unglaublich viel Halbwissen unterwegs ist.
Am gefährlichsten finde ich es, selbst Ads zu schalten, ohne zu verstehen, wie sie funktionieren und was gerade wirklich gut funktioniert. Denn so kannst du schnell viel Geld verbrennen.
Genau deshalb empfehle ich den Ads Club von Patrick Mentler*.
Patrick ist aus meiner Sicht ein absoluter Experte für Meta Ads und Funnelstrategie. Was ich an ihm aber fast noch mehr schätze als sein Fachwissen, ist seine Art. Er redet, wie er denkt, erklärt verständlich und macht keine unrealistischen Versprechungen.
Besonders hilfreich finde ich, dass Patrick nicht nur das klassische Online-Business kennt. Durch die langjährige Erfahrung im Unternehmen seiner Mutter weiß er auch, wie lokales Unternehmertum funktioniert. Gerade für viele meiner Kunden ist das ein großer Vorteil, weil ihre Herausforderungen oft ganz andere sind als die eines reinen Online-Coaches.
Der Ads Club ist deshalb für mich viel mehr als ein Videokurs. Du bekommst eine regelmäßige Begleitung, bleibst über aktuelle Entwicklungen informiert und kannst deine eigenen Kampagnen gemeinsam auswerten oder Fragen stellen. Genau das macht aus meiner Sicht den Unterschied. Meta Ads verändern sich ständig. Da ist es hilfreich, jemanden an der Seite zu haben, der sich täglich damit beschäftigt.
Geeignet für:
- Selbstständige und kleine Unternehmen, die Meta Ads sinnvoll einsetzen möchten.
- Alle, die verstehen möchten, warum eine Kampagne funktioniert oder eben nicht.
- Wer sich eine regelmäßige Begleitung statt eines einmaligen Kurses wünscht.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du nach einer Abkürzung suchst und hoffst, mit wenigen Klicks automatisch Kunden zu gewinnen.
- Wenn du Werbung grundsätzlich ablehnst oder nicht bereit bist, Zeit in das Verständnis deiner Kampagnen zu investieren.
Content Boost – Wenn dein Content mehr bewirken soll als nur sichtbar zu sein
Content zu erstellen ist heute einfacher denn je.
Die eigentliche Herausforderung ist aus meiner Sicht eine andere: Content zu erstellen, der Menschen Schritt für Schritt zu einer Anfrage oder Kaufentscheidung begleitet.
Genau deshalb empfehle ich den Content Boost von Marlis Schorcht.
Was ich an Marlis besonders schätze, ist ihre Art zu denken. Sie betrachtet Content nicht als einzelne Posts, sondern als Teil einer gesamten Kundenreise. Gleichzeitig ist sie unglaublich bodenständig. Sie probiert neue Ideen selbst aus, bevor sie sie weitergibt, entwickelt ihre Prozesse ständig weiter und sucht immer nach Möglichkeiten, Dinge einfacher zu machen.
Denn auch sie ist überzeugt: Selbstständige sollten nicht ihre gesamte Zeit mit Marketing verbringen. Es sollte genügend Raum für Familie, Freunde und das eigene Leben bleiben.
Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht deshalb darin, sinnvolle Abläufe zu entwickeln und vieles zu vereinfachen oder zu automatisieren. Das passt allerdings nicht zu jedem Unternehmen. Gerade wer sehr persönlich und nah mit seinen Kunden arbeitet, sollte Automatisierungen bewusst einsetzen und nicht jede Unterhaltung ersetzen.
Wenn du Content jedoch strategisch nutzen möchtest, um Menschen Schritt für Schritt bis zu einer Anfrage oder einem Kauf zu begleiten, ist der Content Boost aus meiner Sicht eine richtig gute Unterstützung.
Ich selbst habe während des Programms innerhalb von sechs Wochen 13 Blogartikel für mein Programm Weiterempfehlungen Easy Going geschrieben und daraus gleichzeitig Inhalte für Social Media entwickelt. Einige der Strategien nutze ich bis heute und habe sie inzwischen zu weiteren Evergreen-Funnels ausgebaut.
Geeignet für:
- Selbstständige, die mit Content gezielt Kunden gewinnen möchten.
- Alle, die ihre Inhalte strategischer planen und strukturieren möchten.
- Wer bereit ist, Zeit in nachhaltige Content-Systeme zu investieren.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du möglichst schnell viele Posts veröffentlichen möchtest, ohne eine Strategie dahinter.
- Wenn dein Unternehmen ausschließlich von sehr persönlicher und spontaner Kommunikation lebt und du bewusst keinen Blog oder Social Media nutzen möchtest.
Erste Wahl – Bevor du Anzeigen schaltest oder Content erstellst
Du kannst die beste Anzeige schalten und wochenlang an deinem Content arbeiten. Wenn du aber deine Kunden nicht wirklich verstehst, wird beides deutlich schwieriger.
Genau deshalb habe ich „Erste Wahl“ entwickelt.
Darin geht es nicht darum, wie du mehr postest oder bessere Anzeigen schreibst. Sondern darum, wie deine Kunden denken, welche Fragen sie sich in den einzelnen Phasen ihrer Entscheidung stellen und warum manche Botschaften funktionieren, während andere ins Leere laufen.
Denn gute Werbung und guter Content beginnen aus meiner Sicht nicht mit dem Schreiben, sondern mit dem tiefen Verständnis für die Menschen, die du am liebsten erreichen möchtest.
Geeignet für:
- Selbstständige, die ihre Kommunikation verbessern möchten.
- Alle, die Werbung und Content gezielter einsetzen möchten.
- Unternehmer, die verstehen wollen, warum Kunden kaufen und bleiben.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du ausschließlich nach fertigen Vorlagen oder Textbausteinen suchst.
- Wenn du überzeugt bist, dass bessere Werbung wichtiger ist als ein besseres Verständnis deiner Kunden.
Gesundheit gehört für mich zum Unternehmertum
Wenn du mich schon länger kennst, weißt du vielleicht, dass Gesundheit mich schon mein ganzes Berufsleben begleitet.
Ich habe bei Colgate im Marketingbereich für Ärzte und Apotheker gearbeitet, war 13 Jahre Unternehmerin bei Mrs.Sporty und bin sogar zertifizierte Ernährungsberaterin. Eigentlich hat sich bis heute gar nicht so viel verändert. Statt Frauen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Leben zu begleiten, unterstütze ich heute Selbstständige dabei, ihr Unternehmen gesünder und entspannter zu führen.
Denn für mich gehören beide Themen untrennbar zusammen.
Ein Unternehmen kann nur so gut funktionieren wie der Mensch, der dahintersteht. Was bringt die beste Marketingstrategie, wenn dir die Energie fehlt, sie umzusetzen? Oder wenn du so verspannt bist, dass selbst Feierabend keine echte Erholung mehr ist?
Spätestens seit meinem Hörsturz und den gesundheitlichen Herausforderungen der letzten Jahre achte ich deshalb noch bewusster darauf, was mir langfristig guttut. Nicht perfekt und ganz sicher nicht immer vorbildlich. Aber mit dem Wissen, dass auch meine Gesundheit eine Investition in mein Unternehmen ist.
Die folgenden Empfehlungen sollen keine medizinischen Ratschläge sein. Es sind einfach Dinge, die mir persönlich helfen, den Unternehmeralltag gesünder und entspannter zu gestalten.
Regeneration ist Teil meiner Arbeit
Früher war ich überzeugt, dass Erfolg vor allem vom Tun abhängt.
Mehr arbeiten. Mehr schaffen. Mehr erledigen.
Pausen fühlten sich eher wie verlorene Zeit an.
Heute sehe ich das völlig anders.
Spätestens seit meinem Hörsturz und einigen gesundheitlichen Herausforderungen ist mir klar geworden, dass Regeneration kein Luxus ist. Sie gehört für mich genauso zur Arbeit wie ein Kundengespräch oder das Schreiben eines Angebots.
Denn wenn ich dauerhaft erschöpft bin, treffe ich schlechtere Entscheidungen, arbeite unkonzentrierter und habe deutlich weniger Freude an meinem Unternehmen. Damit ist Regeneration für mich keine Belohnung nach getaner Arbeit, sondern eine Investition in meine Leistungsfähigkeit.
Genau deshalb achte ich heute bewusster auf Auszeiten und kleine Gewohnheiten, die mir helfen, wieder Energie zu tanken. Nicht immer perfekt, aber deutlich besser als früher.
Ausführlicher habe ich darüber übrigens in meinem Artikel „Erfolgreich selbstständig – dazu gehört mehr als Tun“ geschrieben.
Was mir persönlich hilft:
- TMX Trigger Pillow – Mein Lieblingsprodukt. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Nackenkissen einen so großen Unterschied machen kann. Heute möchte ich es nicht mehr missen.
- TMX Trigger – Besonders nach langen Tagen am Schreibtisch eine einfache Möglichkeit, Verspannungen gezielt zu lösen.
- Spaziergänge oder eine kleine Fahrradtour – Oft entstehen dabei die besten Ideen oder Probleme wirken plötzlich deutlich kleiner.
- Bewegung – Nicht als Pflichtprogramm, sondern weil mein Körper und mein Kopf davon profitieren.
- Bewusst Feierabend machen – Das fällt mir bis heute nicht immer leicht. Aber ich merke jedes Mal, wie gut es mir und letztlich auch meinem Unternehmen tut.
Gesund essen trotz Unternehmertum
Ja, ich bin zertifizierte Ernährungsberaterin.
Und nein, ich esse trotzdem nicht jeden Tag perfekt. 😄
Gerade als Selbstständige kenne ich die Tage, an denen ein Termin den nächsten jagt, das Mittagessen ausfällt oder man abends feststellt, dass es schon wieder zwei Kakao zu viel waren. Im Studio war das eine Zeitlang der Alltag. Heute achte ich bewusster drauf.
Deshalb geht es für mich heute auch gar nicht mehr darum, alles richtig zu machen.
Viel wichtiger sind ein paar einfache Gewohnheiten, die sich im Alltag tatsächlich umsetzen lassen. Denn gesund zu essen scheitert aus meiner 13-jährigen Erfahrung im Fitnessstudio nie am Wissen. Meist fehlt einfach die Zeit, die Vorbereitung oder die Energie, sich auch noch darüber Gedanken zu machen. Hast du gerade leicht genickt?
Vielleicht ist das sogar einer der größten Vorteile meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin: Sie hat mir gezeigt, dass Gesundheit nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch viele kleine Entscheidungen, die sich langfristig summieren.
Wenn dich das Thema interessiert, findest du in dem Gastartikel meiner ehemaligen Mitarbeiterin „Gesund essen bei Zeitmangel“ einige Ideen, die auch mir bis heute helfen und sich auch in einen stressigen Unternehmeralltag integrieren lassen.
Ergonomie – Mein Arbeitsplatz endet nicht am Schreibtisch
Wer viel am Schreibtisch arbeitet, kennt das vermutlich: Irgendwann melden sich Nacken, Schultern oder Rücken.
Natürlich helfen Bewegung, ein ergonomischer Arbeitsplatz und regelmäßige Pausen. Trotzdem habe ich lange nach etwas gesucht, das mir zusätzlich hilft, Verspannungen schneller wieder loszuwerden. Denn meine Nackenprobleme hatte ich schon immer, sogar während der Studiozeit trotz regelmäßigen Sports. Mal mehr, mal weniger schlimm.
Genau dabei bin ich auf TMX gestoßen.
Mein absolutes Lieblingsprodukt ist bis heute das Trigger Pillow. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ein Nackenkissen einen so großen Unterschied machen kann. Heute möchte ich es nicht mehr missen.
Ergänzend nutze ich auch verschiedene Trigger-Tools von TMX. Gerade nach langen Arbeitstagen lassen sich damit verspannte Muskelpartien gezielt bearbeiten. Für mich ist das inzwischen fast so selbstverständlich wie Zähneputzen.
Was mir an TMX außerdem gefällt: Die Produkte wirken auf mich durchdacht und entstehen nicht nach dem Motto „noch ein Fitness-Gadget“, sondern orientieren sich an physiotherapeutischen Erkenntnissen. Genau deshalb empfehle ich sie guten Gewissens weiter.
Geeignet für:
- Selbstständige, die viel sitzen.
- Menschen mit häufig verspanntem Nacken oder Schulterbereich.
- Alle, die ergänzend zu Bewegung etwas für ihre Regeneration tun möchten.
Eher nicht geeignet für:
- Wenn du eine Wunderlösung erwartest. Auch TMX ersetzt weder Bewegung noch medizinische oder physiotherapeutische Behandlung.
- Wenn deine Beschwerden dauerhaft oder sehr stark sind – dann gehört die Ursache zunächst professionell abgeklärt.
Bücher, die mein Denken verändert haben
Wenn du mich nach Buchempfehlungen fragst, könnte ich wahrscheinlich noch einen zweiten Artikel füllen.
Denn einige Bücher haben mein Denken als Unternehmerin nachhaltig verändert. Manche haben mir neue Perspektiven eröffnet, andere haben bestätigt, was ich intuitiv schon gespürt habe.
Da ich den Büchern den Raum geben möchte, den sie verdienen, bekommst du dafür einen eigenen Empfehlungsartikel.
(Erscheint in Kürze.)
Mein Fazit
Vielleicht ist dir aufgefallen, dass diese Seite etwas anders aufgebaut ist als viele andere Empfehlungsseiten.
Du findest hier keine 200 Tools, keine endlosen Listen und auch keine Produkte, die ich selbst nie ausprobiert habe.
Stattdessen möchte ich dir genau die Dinge zeigen, die meinen Unternehmeralltag einfacher gemacht haben oder die ich guten Gewissens auch meinen Kunden empfehle.
Das bedeutet übrigens auch: Diese Seite wird nie vollständig sein.
Immer wenn ich eine neue Empfehlung ergänze, hat sie sich ihren Platz hier erst verdient.
Und wenn ich irgendwann von einem Tool oder Angebot nicht mehr überzeugt bin, verschwindet es auch wieder von dieser Seite.
Denn mein Ziel ist nicht, möglichst viele Affiliate-Links zu sammeln.
Sondern dir Zeit zu sparen und dir die Suche nach wirklich hilfreichen Lösungen ein Stück leichter zu machen.
Kunden verstehen. Begeistern. Verdoppeln.
Hey, ich bin Katja Görke, Dipl. Marketing-Expertin, zert. Verkaufspsychologin. Nachdem ich 9 Jahre in einem internationalen Konzern als Brand Manager gearbeitet habe, habe ich 2008 mein erstes Unternehmen gegründet, ein Fitnessstudio in Hamburg.
Heute zeige ich Dienstleistern, Coaches und Trainern, die bereits Kunden gewinnen, wie sie durch gezielte Kundenbindung und weniger Akquise entspannter und mit weniger Aufwand wachsen können – und dabei mehr Umsatz mit bestehenden Kunden erzielen – anstatt zu viel Energie in immer neue Kunden zu stecken.
In 5 Schritten zu mehr Umsatz:
- Deine Top-Kunden verstehen,
- zum besten Anbieter für sie werden,
- ihre Begeisterung entfachen,
- Umsatz steigern, weil begeisterte Kunden mehr kaufen und
- neue passende Kunden mitbringen.
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