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Januar-Umsatz steigern: Warum dein Marketing im Dezember schon über deinen Erfolg im Januar entscheidet

Dezember-Strategie: So sicherst du dir Umsatz im Januar

 

Gähnende Leere. In meinem Fitnessstudio, wo sonst unsere Mitglieder trainierten, lachten, schwitzen und klönten war nichts los. Die Geräte glänzten, die Trainingsfläche teils komplett leer.

Mein Team und ich standen da, voller Energie, aber ohne Mitglieder. Freitag Nachmittag manchmal nur 6 über 4 Stunde verteilt. Probetrainings? Kaum.

Es war Dezember. Dieser Monat war wie ein Vakuum: Nach außen schien alles stillzustehen, doch innerlich nagte die Frage an mir, ob wir irgendetwas falsch machten. Zumindest in den ersten beiden Jahren.

Der Aha-Moment kam: Der Dezember war einfach so. Während Friseure, der Einzelhandel oder Restaurants im Weihnachtsstress kaum Luft holen konnten, war unser Studio wie ausgestorben.

Und ich erkannte darin die Chance. Denn die Menschen, die sich im Januar neu anmelden, fällen ihre Entscheidung oft schon Wochen vorher – wenn sie noch mit Glühwein, Geschenke-Stress oder Weihnachtsleckereien beschäftigt sind. Denn das Gewissen beginnt zeitgleich an ihnen zu nagen. Das kennst du doch auch, oder?

Für viele Dienstleister ist der Dezember der stillste, aber auch der mächtigste Monat. Und oft total unterschätzt.

 

Gerade in Branchen wie Fitness, Coaching, Beratung oder Mentoring entscheidet sich hier, wie voll dein Kalender im Januar sein wird. Und das hat weniger mit spontanen Neujahrsvorsätzen zu tun, als mit einer simplen Wahrheit:

Wer im Dezember präsent ist, bleibt im Kopf – und wer im Kopf bleibt, landet im Januar im Auftrags- oder Terminbuch.

Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Warum dein Januar-Umsatz nicht erst im Januar beginnt, sondern schon im Dezember entschieden wird – und wie du das für dich nutzen kannst, ohne in hektische Weihnachtsaktionen zu verfallen.

 

Für wen die Januar-Umsatz-im-Dezember Strategie wirklich passt – und für wen nicht

 

Das ist ja nun keine Überraschung: Nicht jedes Business tickt gleich.

Während wir im Dezember mit dem Staubtuch die Geräte abwedelten, hatten meine Freunde im Einzelhandel Schlangen bis vor die Tür. Auch meine Friseurin erzählte mir, dass sie zwischen Weihnachten und Silvester kaum noch einen Termin frei hatte. Für sie war und ist der Dezember das absolute Hochgeschäft – für die Fitnessbranche dagegen ein Loch.

Und genau das ist der Knackpunkt: Diese Strategie, mit der du im Dezember deinen Januar Erfolg vorbereitest funktioniert nicht für alle Branchen. Wenn du im Dezember ohnehin mit Kundschaft überrollt wirst, dann brauchst du keine Extra-Strategie, um den Januar vorzubereiten. Dein Umsatz-Peak liegt woanders.

Aber für Branchen, die im Dezember eher durchatmen: Fitnessstudios, Personal Trainer, Coaches, Berater, Mentoren, auch viele B2B-Dienstleister – genau für dich ist der Dezember Gold wert.

Denn deine Kundschaft ist dann zwar weniger aktiv, aber innerlich schon auf den Neustart fokussiert. Sie planen, sie nehmen sich vor, sie suchen still und leise nach Orientierung. Und das bedeutet: Wenn du in dieser Phase sichtbar bist, entsteht Vertrauen. Du setzt dich in den Köpfen fest, lange bevor die Konkurrenz nach Weihnachten ihre Anzeigen schaltet.

Für mich war das die wichtigste Erkenntnis:

Im Dezember nicht ausruhen. Dranbleiben. Dezember ist nicht verloren. Er ist das stille Fundament, auf dem ein voller Januar gebaut wird.

 

Warum der Januar nicht im Januar beginnt

 

Mein Gott, war das frustrierend. Mein erster Dezember als Fitnessstudio-Inhaberin. Tag für Tag stand ich dort, schob ein paar Hanteln von A nach B, putzte die Spiegel und wartete auf neue Gesichter. Aber während sich unsere Mitglieder sonst die Klinke in die Hand gaben, kam jetzt nur vereinzelt jemand zur Tür herein. Es war, als hätten alle Menschen mich und mein Studio vergessen. Ich fühlte mich hilflos – schließlich sollte der Dezember doch auch Umsatz bringen, oder?

Zumindest predigte unsere Franchise-Zentrale das in den Webco’s. Alles wie immer. Alles eine Kopfsache. Aha. Also mein Kopf war bereit …

Der Wendepunkt kam, als ich verstand: Unsere Kundschaft denkt im Dezember nicht ans Training. Sie denken an Plätzchen backen, Weihnachtsfeiern und Adventskränzchen.

Aber eins wurde mir in Gesprächen mit den Trainierenden auch klar: Das schlechte Gewissen nagte schon tief im Inneren. Aber jetzt wollten sie einfach die gemütliche Adventszeit genießen oder irgendwie durch den Weihnachtsstress kommen.

„Aber im neuen Jahr da fang ich an…“,

„Ab Januar wird alles anders…“.

Der Januar ist ihr gefühlter Neustart. Nur: Diese Entscheidung fällt nicht erst, wenn die Sektkorken knallen. Sie reift Wochen vorher. Der Termin steht quasi schon fix im Kalender.

Unsere Mitglieder vereinbarten sogar Termine für ihren Check-Up, um dann die Weihnachts-Kilos schnell wieder loszuwerden. Sogar jene, die schon länger nicht mehr beim Training waren. Sie wussten ja, wie und wo ihnen geholfen wird. Aber Neukunden, die sind auf der Suche.

Der Anbieter, der sich zuerst ins Vertrauen schleicht, zieht den Hauptgewinn.

 

Genau deshalb beginnt der Januar nicht im Januar. Wer erst am 2. Januar mit Werbung startet, kommt zu spät. Die Menschen haben längst entschieden, wo sie hingehen, wem sie vertrauen, wofür sie ihr Geld einsetzen. Und das gilt nicht nur im Fitnessbereich. Ob Coaching, Beratung, Kurse oder Dienstleistungen – die „Neujahrskunden“ treffen ihre Wahl im Dezember.

Für mich war das damals wie ein Schalter im Kopf: Ich musste nicht auf den Januar warten, sondern schon im Dezember in den Köpfen präsent sein. Ab da änderte sich alles.

 

Meine Fitnessstudio-Lektion: Kundenbindung als Sprungbrett ins erfolgreiche neue Jahr

 

Nachdem ich verstanden hatte, dass der Dezember nicht verloren, sondern eigentlich die Vorbereitungszeit für den Januar ist, änderte ich meinen Blickwinkel komplett. Ich schaute nicht länger panisch nach neuen Mitgliedern, aber ich drehte auch nicht Däumchen.

Ich schaute zuerst auf die Menschen, die schon da waren. Unsere Stammkunden. Unsere Fans.

Wir starteten kleine Aktionen: Wer im Dezember regelmäßig trainierte, bekam von uns ein Dankeschön. Wir verteilten Gutscheine, die Mitglieder an Freunde weitergeben konnten. Und wir nutzten die ruhigeren Tage, um intensiver ins Gespräch zu kommen – was sie sich fürs neue Jahr wünschten, welche Ziele sie hatten, wo wir sie noch besser unterstützen konnten.

Das Spannende: Diese Form der Kundenbindung zahlte sich doppelt aus. Zum einen fühlten sich unsere Mitglieder wertgeschätzt und blieben uns treu. Zum anderen wurden sie zu unseren besten Botschaftern. Viele kamen im Januar mit einer Freundin oder einer Kollegin ins Studio, die schon von unseren Aktionen gehört hatten.

So begriff ich: Kundenbindung ist nicht nur ein Werkzeug, um bestehende Kundschaft zu halten. Sie ist auch der beste Motor für neue Kunden. Denn Empfehlungen entstehen immer dann, wenn Menschen begeistert sind – und genau dafür ist der Dezember wie gemacht.

Und übrigens Empfehlungen sind nicht nur die Freunde, die mitgebracht werden. Nein, es wirkt viel breiter als du vermutlich denkst:

  • Es sind die Geschichten, die glückliche Kunden über dich erzählen.
  • Es sind die Veränderungen, die sie ausstrahlen und im Bekanntenkreis für Interesse sorgen.
  • Es sind Bewertungen und Gespräche …

Es liegt an dir, wie Menschen über dich reden und wie es wirkt. Mach was draus!

 

Mareikes Start: Wie eine Personal Trainerin im Januar direkt durchstarten konnte

 

Als ich das im Fitnessstudio zum ersten Mal so richtig erlebt habe, fiel mir auf: Empfehlungen sind viel mehr als das klassische „Bring doch mal deine Freundin mit“. Sie wirken subtiler – durch die Geschichten, die deine Kunden über dich erzählen, durch die Veränderungen, die andere sehen, oder durch kleine Bemerkungen im Gespräch: „Weißt du, was bei meinem Trainer gerade los ist …“. Und genau dieses breite Feld der Wahrnehmung ist auch der Schlüssel für alle, die ganz neu starten.

So wie meine Kundin Mareike. Sie war frisch als Personal Trainerin gestartet, ohne festen Kundenstamm, ohne die Sicherheit einer bekannten Marke im Rücken. Anfangs war sie zu ungeduldig, als ich ihr erklärte:

Wenn der Januar ein Erfolg werden soll, musst du schon im Dezember das Fundament legen.

Also haben wir ihre Strategie so aufgebaut, dass sie sichtbar wurde, bevor ihre Konkurrenz nach den Feiertagen erwachte.

Mareike nutzte den Dezember, um Vertrauen aufzubauen. Sie sprach über ihre Vision, verteilte Gutscheine für Probestunden und erzählte im Umkreis kleine Geschichten, die Nähe schafften. Sie zeigte, dass sie nicht nur ein Angebot verkaufen wollte, sondern Menschen wirklich bei ihren Zielen begleiten konnte.

Das Ergebnis: Im Januar hatte sie die ersten zahlenden Kunden – nicht, weil sie in den ersten Tagen des neuen Jahres plötzlich sichtbar wurde, sondern weil sie im Dezember schon in den Köpfen war. Ihr Vorteil: Die Interessenten kannten sie bereits, hatten Vertrauen gefasst und fühlten sich bereit, mit ihr zu starten.

Mareikes Geschichte zeigt: Selbst wenn du komplett neu anfängst, entscheidet dein Dezember über deinen Januar. Nicht durch Druck, Rabatte oder hektische Werbung, sondern durch Vertrauen, Sichtbarkeit und den Mut, frühzeitig präsent zu sein.

Fragst du dich nun, wie du im Dezember schon die Basis für deinen erfolgreichen Jahresstart mit vielen Januar-Aufträge legen kannst?

 

Welche Strategien im Dezember deinen Januar-Umsatz wirklich steigern

 

Wenn ich heute zurückschaue, dann war es nie die Masse an Maßnahmen, die den Unterschied machte. Im Gegenteil: Gerade im Dezember, wenn alle sowieso schon mit tausend Dingen beschäftigt sind, bringt es wenig, noch mehr Lärm zu machen. Entscheidend sind ein paar gezielte Schritte, die nachhaltig wirken – und die kannst du sofort auf dein Business übertragen.

Eine der wirksamsten Strategien waren Gutscheine. Aber nicht als plumpe Rabatt-Aktion, sondern als Einladung. Im Studio hieß das: Mitglieder konnten im Dezember einen Gutschein verschenken – und gleichzeitig jemanden an ihrer Seite motivieren. Für sie ein schönes Geschenk, für uns die perfekte Brücke in den Januar. Vielleicht gibt es bei dir ein Angebot, das sich genauso als Geschenk eignet: eine Beratungsstunde, ein Workshop, ein Kennenlernpaket.

Auch Content und Social Media lässt sich im Dezember nutzen. Posts werden vorgeplant, damit du nicht zwischen Weihnachtsbaum und Gänsebraten in Stress gerätst. Gleichzeitig ist es deine Chance, schon früh im Kopf präsent zu sein. Nicht mit Druck, sondern mit Botschaften, die die Stimmung der Menschen aufgreifen: Reflexion, Neuanfang, Motivation.

Und dann gab es noch etwas, das oft unterschätzt wird: Stammkunden wertschätzen. Ich nutzte die ruhigen Stunden im Dezember für Gespräche, kleine Aufmerksamkeiten oder einfach ein ehrliches „Danke“. Es klingt simpel, aber es wirkt. Denn Menschen erinnern sich daran, wie du sie hast fühlen lassen – und genau das tragen sie weiter.

Mein Fazit aus all den Jahren: Es ist nicht die eine große Kampagne, die den Januar rettet. Es sind die kleinen, klugen Aktionen im Dezember, die Vertrauen schaffen und Bindung stärken. Und genau dadurch öffnen sich Türen – für Empfehlungen, für neue Anfragen, für einen Januar, der nicht nur Umsatz bringt, sondern dir auch Energie gibt.

 

Fazit: Dein Dezember als Geheimwaffe für den Januar

 

Wenn ich heute an den Dezember denke, sehe ich ihn nicht mehr als „toten Monat“. Im Gegenteil: Er ist meine heimliche Geheimwaffe. Im Studio war es damals der Moment, in dem ich gelernt habe, wie wertvoll Stammkunden sind – und wie stark Empfehlungen wirken, wenn man seine Leute ernst nimmt. Und bei meiner Kundin Mareike war es der Beweis, dass auch ein kompletter Neustart gelingen kann, wenn man Vertrauen frühzeitig aufbaut.

Für mich persönlich bedeutet der Dezember heute noch etwas anderes: Er ist mein Monat der Klarheit. Ich gönne mir über Weihnachten bewusst eine Auszeit. Kein hektisches Hinterherrennen, sondern Ruhe, Reflexion und Strategiearbeit. Genau in dieser Kombination entsteht für mich der Unterschied: Kundenbindung und Vertrauen nach außen – Klarheit und Fokus nach innen.

Und das ist die Botschaft, die ich dir mitgeben möchte: Dein Januar beginnt nicht erst, wenn der Kalender umspringt. Er beginnt jetzt. Mit jedem Gespräch, das du führst. Mit jeder Aufmerksamkeit, die du deinen Kunden schenkst. Mit jeder Botschaft, die du nach draußen gibst.

Mach also etwas aus deinem Dezember. Nicht mit Druck, sondern mit gezielten Schritten, die dich im Januar tragen. Wenn du wissen willst, welche Aktionen in deinem Business den größten Effekt haben – lass uns in einem Wachstums-Check darüber sprechen. Ich helfe dir, die Stellschrauben zu finden, die dir im Januar volle Auftragsbücher und gleichzeitig mehr Leichtigkeit bringen.

 

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